Eine unnötige Heimniederlage für den Heesseler SV

Arne Kübek (links) und Florian Jackowski (rechts) konnten Wunstorfs Abit Jusufi in dieser Situation nicht stoppen. Gleich im Anschluss netzte der Torjäger zum 5:3-Siegtreffer ein. (Foto: Kamm)

In den Auswärtsspielen in Bavenstedt und Halvestorf etwas aus

HEESSEL (de). Ein strammes Programm steht dem Heesseler SV in der Fußball-Landesliga bevor. Nach den beiden Heimspielen am vergangenen Dienstag gegen den Tabellenführer 1.FC Egestorf/Langreder (0:1) und am Sonntag gegen den Vierten 1. FC Wunstorf (3:5), die beide verloren gingen, wartet auf die Mannschaft von Trainer Niklas Mohs bereits am Sonnabend (15 Uhr) ein weiterer dicker Brocken, wenn sie beim Tabellenzweiten SV Bavenstedt antreten muss.
„Dort sind wir krasser Außenseiter“, weiß auch der HSV-Trainer, der sich angesichts der prekären Tabellensituation seiner Mannschaft bei nur sechs Punkten Abstand zu den Abstiegsplätzen natürlich über ein Erfolgserlebnis in Form eines Punktgewinns oder eines Sieges freuen würde.
Keine Ausreden zählen für die Heeßeler Mannschaft allerdings am Dienstag, 1. Mai, wenn sie bei der SSG Halvestorf (16 Uhr) zu Gast ist. Der Hamelner Vorortverein belegt mit nur 17 Zählern den vorletzten Platz. „Um uns aus der Gefahrenzone abzusetzen, müssen wir in Halvestorf gewinnen“, weiß auch Niklas Mohs, dessen Elf in den Heimspielen gegen den Primus aus Egestorf und 1. FC Wunstorf unnötigerweise Punkte verschenkte.
So muss es Heeßels Trainer Niklas Mohs wohl bereits geahnt haben, als sich im Nachholspiel seines Heesseler SV gegen den Tabellenführer 1. FC Germania Egestorf/Langreder die 1. Halbzeit ihrem Ende nahte und er seinem Kotrainer Armin Peithmann zurief: „Bloß kein Gegentor, wie beim Spiel gegen Arminia Hannover.“ Doch überhörte Arne Kübek unfreiwilig das Flehen seines Trainers, als ihm eine Minute vor dem Pausenpfiff nach einer Ecke ein unglückliches Eigentor unterlief, das die 0:1 (0:1)- Niederlage des Heesseler SV gegen den Spitzenreiter besiegelte. „Sehr schade, da wir in der 2. Halbzeit gut mithalten konnten, doch uns etwas die Durchschlagskraft fehlte“ gestand Niklas Mohs ein, dessen Mannschaft sich gegen den Primus keineswegs wie eine Elf präsentierte, die noch um den Verbleib in der Landesliga bangen muss.
Das gleiche war am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Wunstorf der Fall. So überraschte der kleine HSV den Aufstiegsanwärter mit einem Blitzstart, als der Tabellenelfte nach nicht einmal einer Viertelstunde durch die Tore von Jannis Iwan (1.) und Nick Poelmeyer (14.) mit 2:0 führte. Doch ließen sich die Gäste davon nicht beirren und gingen ihrerseits durch die Treffer von Stanislaw Schkurin (27.) und Abit Jusufi (36. und 45. mit einem Foulelfmeter) noch vor der Pause mit 3:2 in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Mike Ehlert (63.) auf 4:2. Arne Kübek (87.) verkürzte mit einem Foulelfmeter noch einmal auf 3:4, ehe Lasse Neubert mit dem Tor zum 5:3-Sieg (90.) des 1. FC Wunstorf den Schlusspunkt in einer torreichen Partie setzte.