Drittligaduell zwischen Burgdorf und Burgwedel

Im Hinspiel in Burgwedel versuchen Jago Mävers und Jannes Krone den HSGer Maurice Herbold am Torwurf zu hindern. (Foto: st)

Brisantes Derby in Burgdorf um guten Platz im Mittelfeld

ALTKREIS (st). Freitag ist Derbytag! Mit dem brisanten Nachbarschaftsduell zwischen der TSV Burgdorf II und der HSG Burgwedel beginnt am Freitag, 17. Februar, ab 20 Uhr das Handballwochenende im Altkreis Burgdorf. Die beiden Teams freuen sich auf die Partie des 20. Spieltages in der 3.Liga Ost. Schwere Aufgaben haben die beiden Oberligisten Lehrter SV und TSV Burgdorf III, denn die wollen in ihren Heimspielen gegen VfL Hameln und HSG Schaumburg-Nord wichtige Punktgewinne verbuchen.
Bei den Begegnungen zwischen den Drittligisten Burgdorf und Burgwedel ist immer für Spannung gesorgt, denn beide Teams spielen einen erfrischenden Handball, haben junge Talente im Kader und sorgen für schnellen und intensiven Handball. Deshalb wird die Burgdorfer Halle der Gudrun-Pausewang-Schule an der Grünewaldstraße am Freitag gut besucht sein. Aus Burgwedel werden viele Handballfans anreisen und die TSV-Anhänger sind für gute Stimmung bekannt.
Auf der Tribüne wird ein Schlagabtausch der Fans die Lautstärke bestimmen, auf dem Spielfeld die Taktik und Kampfbereitschaft der Spieler. Die Akteure um die beiden Trainer Heidmar Felixson und Jürgen Bätjer werden sich nichts schenken und beide Teams wollen unbedingt gewinnen, um in der Tabelle weiter im gesicherten Mittelfeld zu verbleiben. Es könnte ein Spiel auf Augenhöhe, wie im Hinspiel, geben und damit eine Partie, die Lust auf mehr Handball macht.
Mitte Oktober 2016 nutzte die HSG die Angriffsschwächen der TSV II voll aus und gewann, nachdem Erik Gülzow und seine Mitspieler Mitte der 2.Halbzeit auf 14:9-Tore davonzogen letztlich verdient mit 19:16-Treffern. Ein Spiel mit sehr wenig Toren auf beiden Seiten, das von Taktik, aber auch von Nervosität und vergebenen Chancen, sowie technischen Fehlern lebte. Am Freitag wollen beide Teams im Angriff besser agieren und die Chancen nutzen. Wem das am besten gelingt, der könnte am Ende der Gewinner sein. Sowohl bei den Burgwedelern als auch bei Burgdorf gibt es angeschlagene Spieler. Mit welcher Aufstellung die Mannschaften auflaufen werden, wird wohl erst kurzfristig sicher sein. In jedem Fall versuchen beide Trainer ihre Bestbesetzung aufs Spielfeld zu bringen. Für die TSV ist die Partie das vierte Spiel in eigener Halle nacheinander, danach reisen die Felixson-Schützlinge erst am 4. März zum Tabellenletzten TV Kirchzell. Die TSG erwartet nach einer zweiwöchigen Pause MSG Groß Bieberau-Modau.
Für den Oberligisten Lehrter SV wird das Spiel am Sonnabend, 18. Februar, ab 17 Uhr eine schwere Aufgabe. Die Spitzenmannschaft des VfL Hameln stellt sich in der Lehrter Halle an der Schlesischen Straße vor. Das Team aus der Rattenfängerstadt bildet zusammen mit dem MTV Vorsfelde das Verfolgerduo von Spitzenreiter Northeimer HC, hat allerdings schon einigen Abstand zum potenziellen Niedersachsenmeister. Die Lehrter wollen sich trotz der Außenseiterrolle aber gut präsentieren und mit dem Favoriten lange mithalten. Im Hinspiel ist ihnen das bei der deutlichen 20:32-Niederlage nicht geglückt. In eigener Halle und mit dem Schwung aus den bisherigen Partien des noch jungen Jahres, könnte aber eine Überraschung möglich sein. Trainer Lutz Ewert wird den Spielern um Keeper Stefan Domizlaff Selbstvertrauen geben und den Druck nehmen, denn der LSV kann jeden Gegner der Liga bezwingen.
Zu einem wichtigen Spiel tritt die Mannschaft der TSV Burgdorf III am Sonnabend ab 20 Uhr an. Im Heimspiel erwartet das Team um Linksaußen Tobias Ratsch die HSG Schaumburg-Nord und könnte wichtige Punkte einspielen. Gelingt Trainer Andrius Stelmokas und seinen Spielern ein guter Start, dann sollte der 29:26-Hinrundenerfolg wiederholt werden können.