Derbyzeit bei der Turnerschaft Großburgwedel

Im ersten Heimspiel der neuen Saison bauen Trainer Jürgen Bätjer und Handballchef Dr. Karsten Hoppenstedt auf die Neuzugänge der TS Großburgwedel. (Foto: Holger Staab)

Im ersten Heimspiel erwartet die TSG den Konkurrenten HSV Hannover

BURGWEDEL (hs). Im zweiten Spiel der neuen Saison gibt es für die Turnerschaft Großburgwedel gleich eine Begegnung mit dem HSV Hannover. Ein Nachbarschaftsderby, das in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ für Spannung sorgen wird. Wer ist neben dem Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf die zweite Handballkraft in der Region Hannover? Die Antwort könnte am Sonnabend, 8. September, ab 19 Uhr gegeben werden.
Für TSG-Trainer Jürgen Bätjer ist die Partie allerdings ein Spiel wie jedes andere auch. Obwohl viele Zuschauer erwartet werden und die Stimmung in der Burgwedeler Halle sicher den Siedepunkt erreichen könnte, geht es doch nur um Punkte in der 3. Handballliga. Beide Mannschaften kennen sich gut und haben auch in der vergangenen Spielzeit packende Duelle abgeliefert. Im Hinspiel hatte der HSV im November 2012 in eigener Halle mit 24:23-Toren knapp die Nase vorn. Im Rückspiel in Burgwedel konnte die TSG den Spieß umdrehen und mit 33:29-Toren gewinnen. Im April sah die Mannschaft des Gastgebers aber noch anders aus. Jetzt ist für Bätjer die Situation eine andere, denn sein Team muss sich noch finden. In eigener Halle ist ein Erfolg durchaus realisierbar, denn das eigene Publikum wird für eine tolle Heimatmosphäre sorgen und von den Spielern Höchstleistungen erwarten.
Der Gegner aus Hannover hat im vergangenen Jahr eine recht durchwachsene Serie gespielt. Der HSV ist aber eine Mannschaft, die ins obere Tabellendrittel gehört und von TSG-Coach Bätjer respektvoll betrachtet wird. HSV-Coach Alfred Thienel hat mit seiner Truppe in der Vorbereitung bereits eine ansprechende Form abgeliefert und will sich in Burgwedel gleich als Spitzenmannschaft präsentieren. In der vergangenen Saison konnten die Anderter mit dem 5. Platz überzeugen und landeten bei 37:23-Punkten einen Platz vor der TSG, die 33:27-Zähler erreichte. Auch im ersten Spiel der Saison gelang dem HSV eine tolle Vorstellung und ein 40:31-Sieg gegen den VfL Fredenbeck.
Mit den Neuzugängen David Sauß und Lukas Ossenkopp aus der eigenen Jugend und Mateusz Rydz vom TV 08 Willstätt hat sich der HSV nur punktuell verstärkt, denn mit Lukas Kraeft (zum VfL Fredenbeck), Robin John (Eintracht Hildesheim) und Jonas Schenker (Lehrter SV) verloren sie auch drei Spieler. Mit den angestammten Kräften Bastian Riedel, Phil Hornke und Christian Redeker können sie aber wohl jedem Team in der 3.Liga gefährlich werden.
Beide Teams wissen in der jetzigen frühen Phase der neuen Serie noch nicht so richtig, wo sie stehen und hoffen deshalb auf einen doppelten Punktgewinn. So könnten die weiteren Begegnungen optimistisch angegangen und Selbstvertrauen getankt werden.
Die TS Großburgwedel wird am nächsten Wochenende zum Oranienburger HC reisen und empfängt am 22. September im nächsten Heimspiel den TSV Altenholz.