Daniel Lüders wird neuer Trainer in Arpke

Daniel Lüders wird ab der kommenden Saison als neuer Trainer beim TSV Germania Arpke das Sagen haben. Foto: Klaus Depenau (Foto: Klaus Depenau)

Heeßels Torhüter wird bei der „Germania“ das Sagen haben

ARPKE (mj). In der Kreisliga sollen am Wochenende sechs Nachholspiele ausgetragen werden. Vier davon am Sonnabend, an dem von 13 Uhr an die Reserve des Heesseler SV auf den TSV Kleinburgwedel trifft. Von 15 Uhr an sollen am Sonnabend folgende Spiele nachgeholt werden: FC Burgwedel - SV Uetze 08, MTV Mellendorf - SV Ramlingen/Ehlershausen II, SV 06 Lehrte - TSV Germania Arpke. Am Sonntag (15 Uhr) sind die Spiele zwischen der SpVgg Laatzen und TSV Engensen und zwischen TSV Burgdorf II und TSV Friesen Hänigsen angesetzt. Doch bleibt abzuwarten, ob angesichts der Witterungs- und Platzverhältnisse überhaupt eines der sechs Nachholspiele stattfinden kann. Im Moment sieht es eher danach aus, als wenn sich zumindest die Kreisligavereine auf eine längere Winterpause einrichten müssen.
„Nägel mit Köpfen“ machte inzwischen der Kreisligist TSV Germania Arpke, was die Nachfolge von Lars Bischoff als Trainer betrifft. Der langjährige Coach der Arpker wird, wie bereits berichtet, in der kommenden Saison den Bezirksligisten SV Adler Hämelerwald trainieren. „Wir freuen uns, dass es uns in relativ kurzer Zeit gelungen ist, einen adäquaten Nachfolger für unseren langjährigen Trainer Lars Bischoff zu finden“, sagte Viktor Wendler, der als langjähriger Abteilungsleiter Fußball der Arpker die Verhandlungen führte.
Daniel Lüders heißt der neue Mann auf der Kommandobrücke der „Germanen“. Für den 35-jährigen Schlussmann des Bezirksoberligisten Heesseler SV ist es die erste Trainerstation Im Herrenbereich. Doch sieht Viktor Wendler diese Tatsache nicht als einen Nachteil an.
„Wir vom Vorstand vertreten in diesem Punkt eine andere Auffassung. Nach unserer Auffassung passt unser neuer Trainer genau in unser Anforderungsprofil, was wir vorher erstellt haben“, verriet der 63-jährige Arpker Fußballfachmann. „Wir haben nämlich keinen Trainer gesucht, der über eine jahrelange Erfahrung besitzt, sondern einen unverbrauchten Coach, der bei uns Vorhandenes nicht verwalten soll, sondern gestalten soll. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Daniel Lüders jetzt so einen Trainer gefunden haben“, sagte Viktor Wendler und untermauerte seine Behauptungen mit Fakten. „Unsere beiden Trainer in den letzten zehn Jahren mit Andreas Fitz und Lars Bischoff verfügten zuvor auch über keine Trainererfahrung. Und jedes Mal sind wir gut damit gefahren,dass wir auf Trainerneulinge gesetzt haben, die mit Begeisterung dabei sind. Da gestehen wir auch Daniel Lüders als Neuling einmal einen Fehler zu“, beruhigte Viktor Wendler seinen künftigen Trainer.
So darf sich Daniel Lüders schon heute auf seine neue Aufgabe als Trainer freuen, die er am 1. Juli bei den Arpkern antreten wird. Bis zu diesem Zeitpunkt hütet der 35-Jährige noch das Tor des Heesseler SV. Zuvor spielte Daniel Lüders unter anderem bei so bekannten Vereinen wie Arminia Hannover oder Sportfreunde Ricklingen, die seinerzeit noch auf Verbands- und Oberligaebene spielten. Vor einem Jahr legte Arpkes neuer Trainer in Kaiserau die B-Lizenz ab, die unter anderem den Einsatz als DFB-Stützpunkttrainer erlaubt. „Ich bin mir hundertprozemtig sicher. Wir haben das richtige Los gezogen. Wie gesagt, wir brauchen keinen Verwalter, sondern einen Trainer, der Ideen entwickelt und uns noch weiter voranbringt. Den haben wir mit Daniel Lüders gefunden“, ist sich Viktor Wendler sicher.