Beim PORTA-Pokal haben TSV Burgdorf und der RSE noch Chancen ins Halbfinale einzuziehen

Schlechtes Wetter sorgte sogar für einen Spielabbruch

RAMLINGEN (kd). Pech hatte der SV Ramlingen/Ehlershausen als Veranstalter des 29. PORTA-Pokalturniers an den bisherigen vier Spieltagen mit dem Wetter. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung am Montag mit dem ersten Turniertag, zu dem, wie bereits im MARKTSPIEGEL berichtet, über 400 zahlende Besucher erschienen waren, spielte der Wettergott an den folgenden drei Vorrundenspieltagen nicht so recht mit. So musste am zweiten Vorrundenspieltag der Gruppe A am Mittwoch die Begegnung zwischen dem TSV Havelse und der TSV Burgdorf bereits nach zwanzig Minuten auf Grund eines heftigen Gewitters beim Stande von 1:0 für den Regionalligisten abgebrochen werden. Das Spiel wurde später mit einem Sieg des TSV Havelse gewertet, der damit bereits das Halbfinale erreichte. Das Wetter beeinflusste den Turnierverlauf erheblich, so dass die Anzahl der Besucher ein wenig hinter den Erwartungen des Veranstalters zurückblieb. Dafür sahen die Zuschauer, die erschienen waren, spannende Spiele, bei denen auch die Überraschungen nicht ausblieben.

RSE und TSV müssen zittern

Das fing bereits am ersten Turniertag mit den Spielen der Gruppe A an, in denen sich im Eröffnungsspiel er Regionalligist TSV Havelse erwartungsgemäß mit 4:2 gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen durchsetzen konnte, der die jeweilige Führung der Havelser durch Tore von Yannick Kranz (16.) und Patrik Ehlert (56.) zum 2:2 egalisieren konnte, ehe Havelses Marcel Kunstmann noch durch seine zwei Tore den 4:2-Sieg des TSV Havelse perfekt machte. „Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft und hätten durchaus ein Unentschieden verdient gehabt“, fand Ramlingens Trainer Kurt Becker.
Der MTV Eintracht Celle gewann dann das Duell von zwei Landesligisten gegen die TSV Burgdorf durch einTor in der Nachspielzeit glücklich mit 2:1 Toren. Somit stand am zweiten Turniertag der Gruppe A am Mittwoch der SV Ramlingen/Ehlershausen gegen MTV Eintracht Celle bereits unter Zugzwang, da eine weitere Niederlage bereits das Ausscheiden im Pokalwettbewerb bedeutet hätte. Nach einem spannenden Spielverlauf setzte sich dann auch zur Freude der heimischen Zuschauer der RSE mit 2:1 (0:0) gegen MTV Eintracht Celle durch.
„Für uns war wichtig, dass wir gewonnen haben. Damit haben wir die Chance gewahrt, dass wir als Veranstalter noch ins Halbfinale einziehen können", freute sich Kurt Becker. Zumal der Sieg der Ramlinger mehr als glücklich war, da er erst durch ein Tor in der Nachspielzeit durch den früheren Celler Kirill Weber (90. + 2) zu Stande kam, nachdem es den Cellern zuvor gelungen war, die 1:0-Führung des RSE durch Patrik Ehlert (75.) durch Timo Premper (78,) zum 1:1 auszugleichen.
Nachdem die zweite Begegnung am Mittwoch zwischen dem TSV Havelse und der TSV Burgdorf beim Stande von 1:0 durch ein Tor von Marcel Goslar (11.) aufgrund eines Gewitters abgebrochen und mit einem Sieg des TSV Havelse gewertet wurde, stand der TSV Havelse bereits als Teilnehmer für das Halbfinale fest, wie die Tabelle der Gruppe A nach zwei Vorrundenspieltagen belegt, die vor den abschließenden Gruppenspielen am Montag, 18. Juli, ab 18.30 Uhr zwischen TSV Havelse und MTV Eintracht Celle und danach ab 20.15 Uhr im entscheidenden Spiel zwischen SV Ramlingen/Ehlershausen und TSV Burgdorf folgendes Aussehen hat:
1. TSV Havelse 6 Punkte (5:2 Tore), 2. MTV Eintracht Celle 3 Punkte (3:3 Tore), 3. SV Ramlingen/Ehlershausen 3 Punkte (4:5 Tore) 4. TSV Burgdorf 0 Punkte (1:3 Tore),

Heesseler SV überrascht

Äußerst spannend ging es auch in der Gruppe B zu, wo der Regionalligist VFV 06 Hildesheim seiner Favoritenrolle bisher nicht gerecht wurde. Dagegen überraschte der Heesseler SV, der sich mit zwei Siegen bereits für die am Freitag, 22. Juli, ab 18.30 Uhr stattfindenden Halbfinalspiele qualifizieren konnte. Den Grundstock dafür legten die Heeßeler bereits an ihrem ersten Turniertag, als sie den Oberligaaufsteiger HSC Hannover durch Treffer von Kai Niklas Marx (16.), Yannick Bahls ( 63.) und Patrick Schuder (90.), bei einem Gegentreffer von Engin Kiy (80.) zum zwischenzeitlichen 1:2, verdient mit 3:1 besiegten.
Zuvor wurde der VfV 06 Hildesheim im Spiel gegen den klassentieferen Oberligisten Arminia Hannover bei seinem 2:1 (1:0)-Erfolg durch die Tore von Jane Zlatkov (42.) und Dominik Hartmann (80.), bei einem Gegentreffer von Sotorios Panagiotidis (87.), seinem Anspruch nur bedingt gerecht.
Am zweiten Turniertag der B-Gruppe endete das Duell der beiden Oberligisten Arminia Hannover und HSC Hannover am Donnerstag torlos 0:0, wobei der Arminen-Trainer Murat Salar wegen lautstarker Kritik am Schiedsrichter hinter die Barriere verwiesen wurde.
Der Paukenschlag folgte im zweiten Spiel des Abends, als es dem Heesseler SV gelang, nach einem 0:1-Rückstand durch das Tor von Erfan Farahnak (10.) noch den Regionalligisten VfV 06 Hildesheim durch Tore von Patrick Schuder (19.) und Alexandar Gellert (80.) nach einem an Kai Niklas Marx verurachten Foulelfmeter mit 2:1 (1:1) zu besiegen, was bereits den Einzug in das Halbfinale bedeutet. Vor den abschließenden Gruppenspielen am Dienstag, 19. Juli, zwischen Arminia Hannover und Heesseler SV (18.30 Uhr) sowie VfV 06 Hildeshein und HSC Hannover (20.15 Uhr) hat die Tabelle der Gruppe B folgendes Aussehen:
1. Heesseler SV 6 Punkte (5:2 Tore), 2, VfV 06 Hildesheim 3 Punkte (3:3 Tore), 3. Arminia Hannover 1 Punkt (1:2 Tore), 4. HSC Hannover 1 Punkt (1:3 Tore)