Bei der TSV Burgdorf herrscht Gesprächsbedarf

Überraschende 1:5-Niederlage beim HSC Hannover

BURGDORF (de). Nach der überraschend deutlichen 1:5 (0:1)-Niederlage bei dem bis dato auf einem Abstiegsplatz in der Landesliga stehenden Aufsteiger HSC Hannover kann sich die TSV Burgdorf wohl ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Oberliga abschminken.
Elf Punkte Rückstand gegenüber der führenden Mannschaft von Arminia Hannover lassen derzeit nicht den Schluss zu, dass es in der Rückrunde noch etwas mit dem Aufstieg werden könnte. Obwohl die Burgdorfer im bisherigen Saisonverlauf erst drei Niederlagen kassierten. Doch präsentiert sich nach der Hinrunde der noch ungeschlagene Tabellenführer Arminia Hannover mit erst zwei Unentschieden derart stabil, dass nur wenige noch mit einem Einbruch der Arminen in der Rückrunde rechnen.
Um so ärgerlicher für Trainer Volker Herfort und seine Mannschaft, die bei ihrer 1:5 (0:1)-Niederlage gegen den HSC einiges schuldig blieb. Auf dem für die Burgdorfer ungewohnten Kunstrasenplatz gelang es nur Fabian Hoheisel (65.), zum zwischenzeitlichen 1:3 zu verkürzen. Konsequent im Verwerten seiner Torchancen zeigte sich der HSC, für den Daniel Wiese (15.) mit einem Foulelfmeter, Tugay Tasdelen (52.), Felix Krüger (56.), Steffen von Pless (71.) und erneut Daniel Wiese (80.) mit einem Foulelfmeter die Torschützen waren.
„Über das Spiel wird noch zu reden sein“, sagte Volker Herfort, der zugab, dass die derzeitige Situation in Burgdorf keinen zufrieden stellen kann. Offensichtlich auch Burgdorfs Manager Ulrich Pigulla nicht, der am Montag bekannt gab: „Am Dienstag gibt es Gespräche mit unserem Trainer Volker Herfort über die Lage.“
So bleibt vor dem Rückrundenstart am Sonnabend (14 Uhr) bei Fortuna Sachsenroß Hannover abzuwarten, was bei dem Gespräch herauskommt. Für Volker Herfort steht bereits fest, dass am Sonnabend beim Tabellenletzten Fortuna Sachsenroß Hannover nur ein Sieg zählt. Zwar wird Dennis Yeboah auf Grund seiner fünften gelben Karte fehlen, doch kehren mit Ertan Ametovski, Tobias Redemann und Matheusz Wagner gleich drei bis zum vergangenen Sonntag gesperrte Spieler wieder zurück, so dass dem TSV-Trainer bei seinem ehemaligen Verein zusätzliche Alternativen zur Verfügung stehen, den 2:1-Hinspielsieg zu wiederholen.