Aus vielen Sehnder Talenten werden zwei Teams

Mit einem Riesenkader geht SuS Sehnde in die Vorbereitung, damit jeder eine Chance auf einen Stammplatz in seinem Team bekommt. (Foto: Holger Staab)

SuS Sehnde will in der kommenden Spielzeit etwas bewegen

SEHNDE (hs). In der Kreisliga soll etwas zusammenwachsen und erfolgreich sein. Die Ziele beim SuS Sehnde für die Saison 2012/2013 sind ehrgeizig, aber nicht unwahrscheinlich. Mit Andreas Janizki hat der Verein einen engagierten Trainer und der will in der kommenden Spielzeit etwas bewegen. Dazu wird seit Anfang Juli mit über 30 Spielern trainiert und somit ist Hochbetrieb auf dem Sportplatz Sehnde. Erst kurz vor der Serie sollen erste und zweite Mannschaft getrennt werden und dann in der Kreisliga und 3.Kreisklasse für Furore sorgen.
Dabei hat Coach Janizki, der seit 2006 für Kontinuität in Sehnde steht, keine unrealistischen Vorstellungen. Nach dem Aufstieg 2011 schaffte seine Mannschaft in der vergangenen Saison mit dem 8. Platz einen guten Mittelfeldrang. „Für einen Aufsteiger haben wir eine gute Saison gespielt“, behauptet der SuS-Coach, „wir haben zwar auch Lehrgeld bezahlt, aber auch einige Überraschungen geschafft.“
Bis zum Saisonauftakt am 11. August will Janizki seine Mannschaft in guter Verfassung wissen, damit der Start gelingt. Als Ziel ist ein Platz unter den ersten fünf Teams geplant. Allerdings verlor der SuS mit Anton Welke einen seiner Topscorer. Er wechselte zum FSC 04 Bolzum-Wehmingen. Aber es wurden für die erste und zweite Mannschaft eine Fülle von Spielern, dabei viele junge Talente aus der Bezirksliga-A-Jugend des letzten Jahres, neu in den Kade integriert. „Die Jungs sind gerne in Sehnde und werden mit ihrem Teamgeist einiges bewegen können“, meint Janizki.
Beim Marktspiegel-Pokal gibt es für den SuS Sehnde nur das Ziel Gruppensieger der Gruppe E zu werden. Die Mannschaft ist in ihrer Gruppe der am höchsten spielende Verein und somit klarer Favorit. TSV Höver, FSC 04 Bolzum-Wehmingen und Gastgeber TSV Haimar-Dolgen dürften bei konzentriertem Spiel für die Janizki-Truppe eigentlich keine Stolpersteine sein.