Aufholjagd könnte noch mit Vizemeisterschaft enden

Kann Ramlingens Trainer Kurt Becker am Ende sogar noch über die Vizemeisterschaft jubeln? (Foto: Kamm)

RSE ist zu einem ernsthaften Kandidaten geworden

RAMLINGEN (de). Sie kämpfen sich trotz des Fehlstarts immer weiter an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga heran, so dass die Aufholjagd um einen der aufstiegsberechtigten Plätze womöglich noch mit einem Erfolgserlebnis für den SV Ramlingen/Ehlershausen enden könnte. Wenn die Konkurrenten in der oberen Tabellenhälfte weiter patzen oder vom RSE besiegt werden, wie es am Ostermontag beim 4:1 (4:0)-Sieg über den 1. FC Wunstorf der Fall war, ist noch alles drin.
Dabei handelte es sich mit den Gästen immerhin um den Tabellenvierten der Landesliga. Durch den Sieg konnte sich der RSE bis auf sechs Punkte an den Dritten SV Bavenstedt heranschieben, der nach dem Verzicht der TSV Burgdorf nun die besten Voraussetzungen besitzt, um als Tabellenzweiter an der Aufstiegsrunde zur Oberliga teilzunehmen. Den Sieg gegen den 1. FC Wunstorf hatten die Ramlinger einer starken 1. Halbzeit zu verdanken, die durch Tore von Manuel Brunne (11.), Cihan Kuru (18.), Mark Wielitzka (40.) und Christopher Blaschke (45.) zu einer 4:0-Führung führte. „In der 2. Halbzeit haben wir den Vorsprung nur noch verwaltet“, gab Kurt Becker zu. So kamen die Gäste durch den eingewechselten Dave Otto (55.) noch zum 1:4- Anschlusstreffer, was gleichzeitig der Endstand war.
Bereits am Mittwoch traten die Ramlinger zum Nachholspiel bei Arminia Hannover an. Nach neunzig spannenden Minuten mit leichten Vorteilen für die Arminen endete die Begegnung 1:1 (1:0). Sebastian Ernst war es, der in der 71. Minute mit einem Kopfball nach Ecke von Önder Duyar den Ausgleich erzielte. „Zehn Minuten vor dem Abpfiff hätte Manuel Brunne sogar noch den Siegtreffer erzielen könne, doch wurde sein Schuss auf der Linie abgewehrt“, berichtete Kurt Becker.
Bereits am Donnerstag, 12. April, wartet von 19.15 Uhr an auf den RSE eine weitere schwere Aufgabe. Der Tabellensechste aus Ramlingen, der 43 Punkte aufweist, muss dann in einem Nachholspiel beim Fünften TSV Pattensen antreten, der einen Punkt mehr als die RSEer auf dem Konto hat und noch dazu mit zwei Spielen gegenüber den Ramlingern im Rückstand ist. Allerdings hat der TSV Pattensen keine Lizenz beantragt, so dass er für den Aufstieg in die Oberliga nicht in Frage kommt. „Trotzdem müssen wir höllisch aufpassen“, warnt Kurt Becker, dessen Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) erneut im Einsatz ist, wenn sie Fortuna/Sachsenroß Hannover zum Rückspiel in Ramlingen erwartet. Das Hinspiel konnte der RSE mit 4:1 für sich entscheiden. Da die Fortunen zuletzt nicht so erfolgreich waren, gehören sie noch zum Kreis der vom Abstieg bedrohten Mannschaften.