Angespannte Personallage beim Heesseler SV

Heeßeler Rumpftruppe verlor in Bavenstedt mit 0:1

HEESSEL (kd). Von einem Rückschlag seiner Elf vom Heesseler SV wollte Trainer Niklas Mohs nach der 0:1(0:1)-Niederlage beim SV Bavenstedt zwar nicht sprechen, doch war dem Heeßeler Coach anzumerken, dass ihn die Niederlage wurmte.
„Das war überflüssig“, fand der HSV-Coach. „Doch leider ist uns in der 9. Minute ein Abwehrfehler unterlaufen, den unser Gegner durch Eugen Klein zum Tor des Tages genutzt hat.“ Zwar bemühten sich die Heeßeler fortan, den Ausgleich zu erzielen, der dem Spielverlauf auch eher entsprochen hätte, doch blieben vor allem in der 2. Halbzeit Chancen Mangelware.
„Da ist uns zu wenig eingefallen“, gab auch Niklas Mohs zu, der im zweiten Spielabschnitt dann auch nur zwei Tormöglichkeiten durch Christian Brüntjen für seine Mannschaft notieren konnte. In erster Linie hatte es der Heesseler SV aber seiner angespannten Personallage zu verdanken, dass er nach dem 5:1-Auftaktsieg gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen am Sonnabend ohne Torerfolg blieb. „Mir standen in Bavenstedt insgesamt elf Spieler nicht zur Verfügung. Daher war unsere Ersatzbank nur mit A-Juniorenspieler besetzt. Nach dem Ausfall von Kesip Karan, Moritz Peithmann, Steven Kriesten und Julian Rackl, die alle am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Alfeld wieder zur Verfügung stehen werden, fielen nach den Langzeitverletzten Mark Wielitzka und Alexander Lüer mit Jan-Hendrik Matthes und Jannis Iwan auch noch kurzfristig zwei Offensivkräfte aus, die am Dienstag bei der 2:4-Pokalniederlage in Godshorn die rote Karte sahen.“ Matthes wurde zu einer Sperre von zwei Spielen verurteilt, Iwan muss vier Spiele pausieren. „Für mich steht nun endgültig fest. An den kommenden Pokalspielen werde ich im nächsten Jahr definitiv mit meiner Mannschaft nicht mehr teilnehmen“, legte sich Niklas Mohs bereits fest, der ohnehin wenig von dem Wettbewerb hält.
Trotzdem sollte der kleine HSV In der Lage sein, am Sonntag die Alfelder in die Schranken zu verweisen. So blieb der letztjährige Pokalsieger in den Startlöchern hängen, wie die 2:3-Niederlage bei der SG 74 Hameln und die 1:4-Heimniederlage gegen die SpVgg Bad Pyrmont belegen.