Altwarmbüchener BC glänzt bei Deutscher Badminton-Meisterschaft

Hanna Moses/Hauke Graalmann (Horner TV) gewannen auf der Deutschen Meisterschaft die Bronzemedaille. (Foto: Altwarmbüchener BC)

Hanna Moses und Alicia Molitor gewinnen Bronzemedaille

ALTWARMBÜCHEN (r/jk). Eine tolle Deutsche Meisterschaft U15 bis U19 in Wesel spielten die Aktiven des Altwarmbüchener BC. Die Leistungen wurden mit zwei Bronzemedaillen und zweimal Platz 5 belohnt.
In den Einzelwettbewerben lief es am Anfang nicht so rund, so mussten sich Hanna Moses (Mädcheneinzel U15) und Schwester Lena Moses (Mädcheneinzel U17) nach spannenden Dreisatzspielen geschlagen geben. Auch Debora Caspari unterlag in der ersten Runde des Mädcheneinzels U17. Einzig Alicia Molitor erreichte die Runde der letzten 16 im Mädcheneinzel U15 und unterlag hier Anke Fastenau (SG Schorndorf) in zwei Sätzen.
Trotzdem ließen sich die Spielerinnen nicht entmutigen und so konnten im Mädchendoppel U17 Debora Caspari/Pia Löwe, die als Ersatz nachgerutscht waren, in das Viertelfinale der letzten Acht mit einem fulminaten 21:15 und 22:20 gegen Lisa Diemer/Ronja Latz (SV Fischbach/ASV Landau) einziehen. Dort unterlagen sie gegen die absoluten Topfavoritinnen Judith Petrikowski/Lena Seibert (BC Phönix Hövelhof/Spvgg Sterkrade-Nord) in zwei Sätzen, die später dann auch ohne Satzverluste Deutsche Meisterinnen wurden.
Hanna Moses/Alicia Molitor konnten sich im Mädchendoppel U15 nach einem glatten Erstrundensieg im Viertelfinale gegen die an Nummer 5 gesetzten Marie Kuse/Emma Moszczyinski (SV Lok Staßfurt/Horner TV) mit 21:17 und 21:15 durchsetzen und das Halbfinale erreichen. Gegen die späteren Deutschen Meisterinnen Runa Plützer/Annika Schreiber (TV Refrath/BC Stollberg Niederdorf) hielten die beiden gut mit, mussten sich aber in zwei Sätzen geschlagen geben. Die Freude über die Bronzemedaille war riesig.
Im Mixed U17 erwischte Pia Löwe zusammen mit Partner Lukas Kirchberg (SV Harkenbleck) mit Hennes/Seibert(Spvgg Sterkrade-Nord) ein schweres Los, konnten sich aber bei der 11:21 und 19:21-Niederlage vor allem im zweiten Satz gut in Szene setzen.
Lena Moses konnte unerwartet im Mixed U19 zusammen mit Yannik Windhorst (Post SV Bremen) antreten und verpasste nur knapp die Sensation, eines der besten deutschen Mixed, Stefan Waffler / Julia Kunkel (TSV Freystadt/PTSV Rosenheim), bei der 21:19, 15:21 und 15:21-Niederlage aus dem Rennen zu werden.
Die Altwarmbüchener Mixed in der Altersklasse U15 überzeugten dann auf ganzer Linie. Leon Schober/Alicia Molitor konnten ungesetzt das erste Spiel gegen Marvin Datko/Jule Petrikowski (1.BC Beuel/BC Phönix Hövelhof) mit 21:17 und 21:17 gewinnen und sich für das Viertelfinale mit einer tollen Vorstellung über die gesetzte Paarung Christian Burdenski/Michelle Antony (Fun Ball Dortelweil) mit 21:11 und 21:16 qualifizieren. Im Viertelfinale unterlagen Leon und Alicia dann den späteren Deutschen Meistern Christopher Klauer/Runa Plützer (1.BC Beuel/TV Refrath) in zwei Sätzen. Trotzdem waren sie mit Platz 5 mehr als zufrieden.
Ungesetzt erreichte Hanna Moses das Viertelfinale zusammen mit Partner Hauke Graalmann (Horner TV) nach einem glatten Erstrundensieg gegen Connor Schick/Jennifer Löwenstein (TSG Dossenheim/TSG Salach) und einem Zweisatzsieg gegen Huy Minh Nguyen/Julia Wang (Fun Ball Dortelweil/Post SV Ludwigshafen). Mit einer sehr starken und konzentrierten Leistung gelang der Sprung ins Halbfinale mit einem 21:13 und 21:14 gegen die an Nummer 4 gesetzten Alexander Niesner/Paula Kick (PTSV Rosenheim).
Einen großen Kampf lieferten sie dann Christopher Klauer/Runa Plützer (1.BC Beuel/TV Refrath) und konnten den ersten Satz mit 22:20 knapp für sich entscheiden. Der zweite Satz ging mit 14:21 an die späteren Deutschen Meister, die sich im Entscheidungssatz erst spät beim 16:21 durchsetzten. Schnell wich die Enttäuschung über die Niederlag dann der Freude über die Bronzemedaille. Zumal die beiden in Deutschland ganz weit oben angekommen sind.
„Ein phantastisches Ergebnis mit zwei Bronzemedaillen und zweimal Platz 5 für uns. Hanna Moses hat ihre derzeit überragende Form mit zwei Medaillen bestätigt, einzig die späteren Deutschen Meister waren jeweils zu stark bei den Niederlagen in den Halbfinals oder Viertelfinals. Bedenkt man, dass wir in Altwarmbüchen alles selber finanzieren für den Trainingsstandort, so ist das ein stolzes Ergebnis für unseren Verein“, so Trainer Frank Heise.