„Adler“ wollen die „Rote Laterne“ wieder los werden

Ramlingens Reserve sitzt dem Tabellenführer im Nacken

BURGDORFER LAND (kd). Erfreuliches gibt es vom SV Ramlingen/Ehlershausen II und Adler Hämelerwald zu berichten, die beide ihre Spiele in der Bezirksliga gewinnen konnten. Am Sonntag haben die „Adler“ den Mitaufsteiger TSV Luthe zu Gast, während Ramlingens Reserve beim TSV Bemerode antreten muss.

Adler Hämelerwald -
TSV Luthe

Für die Überraschung des 7. Spieltages sorgte Aufsteiger Adler Hämelelerwald mit dem 3:1 (1:1)-Sieg beim bisherigen Tabellenzweiten SV Iraklis Hellas. Dabei lag der Tabellenletzte durch einen Treffer von Evangelos Papaefthimio (21.) mit 0:1 zurück, ehe Benjamin Duda (40.) und Marvin Pröve (73. und 75.) das Spiel noch umdrehen konnten. Wie wichtig der Sieg für den Aufsteiger war, belegt ein Blick auf die Tabelle, in der die „Adler“ trotz ihres ersten Saisonsieges weiterhin Tabellenletzter mit vier Punkten sind. „Wir müssen mit einem Heimsieg am Sonntag gegen den TSV Luthe nachlegen“, fordert Trainer Peter Wedemeyer. Zum Glück für die Hämelerwalder stellt sich bei ihnen mit dem Mitaufsteiger TSV Luthe zwar die beste Heimmannschaft vor, die alle vier Spiele gewinnen konnte. Doch dafür brachte der Wunstorfer Vorortverein auswärts noch nichts zu Stande, wie die Bilanz als schwächstes Auswärtsteam der Liga mit erst einem Punkt belegt. Die Chancen auf den ersten Heimsieg der „Adler“ stehen also nicht schlecht.

TSV Bemerode -
SV Ramlingen/E. II

Auf den 2. Tabellenplatz konnte sich der SV Ramlingen/Ehlershausen II nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den TuS Davenstedt verbessern. Am Sonntag ab 15.15 Uhr kann die Ramlinger Reserve ihre Erfolgsbilanz beim Tabellenvierzehnten TSV Bemerode ausbauen, der als das schwächste Heimteam mit bisher drei Niederlagen noch immer auf das erste Erfolgserlebnis mit einem Heimpunkt wartet. „Wir werden den Gegner aber nicht am Tabellenstand messen. Wir müssen aber, wie bereits gegen TuS Davenstedt, geduldig an die Aufgabe herangehen“, kündigte bereits Darijan Vlaski an, dessen Mannschaft sich auch gegen TuS Davenstedt eine Stunde lang gedulden musste, ehe Torben Tepper (60.), Florian Koch (80.) und Moritz Funken (85.) sich als Torschützen auszeichnen konnten. Zu diesem Zeitpunkt war Torben Koschinsky allerdings nicht mehr auf dem Spielfeld, da er in der 24. Minute zusammen mit Davenstedts Fabian Pietler die rote Karte wegen eines Foulspiels sah und daher in Bemerode fehlen wird. „Zum Glück stehen mir aber personelle Alternativen zur Verfügung", freut sich der RSE-Trainer.