Adler müssen Bezirksliga wieder verlassen

Ramlingens Reserve schließt die Saison als Tabellendritter ab

BURGDORFER LAND (kd). Mit Niederlagen verabschiedeten sich sowohl der Tabellendritte SV Ramlingen/Ehlershausen II als auch der SV Adler Hämelerwald aus der Saison 2016/2017, wobei den Hämelerwaldern bei Punktgleichheit mit dem Mellendorfer TV (beide jeweils 27 Punkte) das um 11 Treffer schlechtere Torverhältnis gegenüber den Mellendorfern die Relegationsrunde kostete.

FC Stern Misburg -
SV Adler Hämelerwald 5:1

Etwas leichtfertig hat der SV Adler Hämelerwald zumindest eine mögliche Relegationsrunde verspielt. Der fatalen 0:5-Heimniederlage gegen den Mitkonkurrenten Mellendorfer TV ließen die „Adler“ in ihrem letzten Spiel als Bezirksligist eine 1:5 (0:1)-Niederlage beim Tabellenelften FC Stern Misburg folgen, der bis vor einigen Wochen selber noch zu den Abstiegskandidaten zählte. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben, doch merkte man ihr an, dass sie resigniert hat, nachdem sie kurz nach der Halbzeit durch Jasmin Sadikovic das 0:2 einstecken musste, nachdem Denis Wolf die Misburger bereits in der 10. Minute in Führung brachte."
Denis Wolf war es auch, dem in der 66. Minute das 3:0 gelang. „Als Kai Rittmeier zehn Minuten vor dem Abpfiff noch das 1:3 gelang, hatte ich die leise Hoffnung, dass uns noch ein Unentschieden gelingen würde“, gab Trainer Peter Wedemeyer zu, der dann auch alles auf eine Karte setzte. Stattdessen sorgten Thomas Schwelies (83.) und Jasnmin Sadikovic (88.) noch in den Schlussminuten für das 5:1 für die „Sterne“ aus Misburg, die damit nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga den Abstieg der Hämelerwalder in die Kreisliga besiegelten.

SG Letter 05 -
SV Ramlingen/E. II 3:1 (2:0)

Auf der Zielgerade musste sich die Reserve des SV Ramlingen/Ehlershausen im Kampf um die Vizemeisterschaft gegenüber dem TSV Stelingen geschlagen geben, der als Tabellenzweiter mit 61 Punkten die Saison beendet. Durch den Abstieg des HSC Hannover aus der Oberliga wird aber wider Erwarten kein Platz in der Landesliga frei, so dass zum Leidwesen der Stelinger nur der Meister TSV Godshorn in die Landesliga aufsteigt.
Die Mannschaft von Trainer Darijan Vlaski, die noch vor wenigen Wochen 9 Punkte Vorsprung vor dem TSV Stelingen besaß, verspielte in den letzten Wochen durch eine Niederlagenserie ihren Vorsprung und landete am Ende mit 57 Punkten sogar mit vier Punkten Rückstand auf den TSV Stelingen auf Rang 3. „Trotzdem lassen wir uns die Saison nicht kaputt reden. Unser dritter Platz ist mehr als ein Erfolg", gab der RSE-Coach zu verstehen, dessen Mannschaft sich in Letter durch drei Tore von Lennart Hillerns (10., 23. und 81.) geschlagen geben musste und erst beim Stande von 0:3 durch einen Foulelfmeter von Murat Alp Arslan (88.) zum Ehrentreffer zum 1:3-Endstand aus Sicht der Ramlinger kam.