„Adler“ kommen unter die Räder

Ramlinger Reserve peilt Vizemeisterschaft an

BURGDORFER LAND (kd). Nachdem am gestrigen Dienstag mit fünf Spielen, deren Ergebnisse bei Redaktionsschluss noch nicht vorlagen, und am heutigen Mittwoch ab 19.30 Uhr mit dem Heimspiel des SV Ramlingen/Ehlershausen II gegen den TuS Garbsen alle Nachholspiele in der Fußball-Bezirksliga abgeschlossen sind, beginnt in den letzten vier Spieltagen mit den Begegnungen am Sonntag ab 15 Uhr für sechs Vereine, darunter auch den SV Adler Hämelerwald, der Kampf um den Klassenerhalt.

SV Ramlingen/E. II -
FC Stern Misburg

Mit den Heimspielen am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr Uhr in einer Nachholpartie gegen TuS Garbsen und am Sonntag gegen den FC Stern Misburg kann der SV Ramlingen/Ehlershausen II mit zwei Siegen einen entscheidenden Schritt in Richtung der Vizemeisterschaft machen. Zwar bleibt Ramlingens Reservisten bei Erreichung dieses Ziels der Aufstieg verwehrt, da die 1. Mannschaft aller Voraussicht nach nicht den Aufstieg in die Oberliga schaffen wird, doch will Reservetrainer Darijan Vlaski alles daran setzen, um zum Saisonende als Tabellenzweiter einzulaufen, nachdem der TSV Godshorn seit dem Wochenende bereits als Meister und damit als Aufsteiger in die Landesliga feststeht.
Einen weiteren Grundstock in Richtung Vizemeisterschaft legten die Ramlinger am Sonntag mit dem 1:0 (1:0)-Sieg durch das Tor von Florian Koch (25.) gegen den Mellendorfer TV. „Ein mehr als verdienter Sieg von uns“, fand Darijan Vlaski.

Adler Hämelerwald -
Mühlenberger SV

„Die 0:6 (0:2)-Schlappe vom Sonntag beim Tabellenfünften TSV Bemerode muss so schnell wie möglich aus unseren Köpfen raus, denn jetzt beginnen für uns am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Mühlenberger SV, beim Schlusslicht FC Can Mozak, gegen den Tabellenzwölften Borussia Hannover und zum Schluss beim Tabellenelften FC Stern Misburg die Wochen der Wahrheit“, weiß Trainer Peter Wedemeyer vom SV Adler Hämelerwald, der trotz aller Enttäuschung über das Debakel in Bemerode den Blick für die Realität nicht aus den Augen verloren hat, als er folgerichtig die Feststellung traf. „Noch haben wir es selber in der Hand, wie unser sportlicher Weg weitergeht. Es ist gut für uns, dass wir nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Doch müssen wir eine völlig andere Einstellung zeigen, als wir es beim TSV Bemerode gezeigt haben. So dürfen wir uns nicht noch einmal präsentieren, wenn wir in der Bezirksliga bleiben wollen."