Adler Hämelerwald will vom Tabellenende weg

RSE II lässt noch zu viele Chancen liegen

BURGDORFER LAND (kd). Es war am Ende das Ergebnis, mit dem man im Vorfeld der Begegnung aufgrund der Tabellenkonstellation gerechnet hatte. Mit 3:1 (1:1) besiegte der SV Ramlingen/Ehlershausen II den Aufsteiger SV Adler Hämelerwald und festigte damit mit 12 Punkten und 11:8-Toren seinen 3. Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga. Katzenjammer hingegen beim SV Adler Hämelerwald, der als Aufsteiger mit nur einem Punkt und 6:15-Toren noch immer auf den ersten Sieg wartet und daher das Tabellenschlusslicht der Bezirksliga ziert.

Adler Hämelerwald -
TSV Stelingen

„Leider hat unsere Führung durch Marcel Knappe aus der 9. Minute beim SV Ramlingen/Ehlershausen II nur fünf Minuten gedauert", bedauerte Trainer Peter Wedemeyer, dessen Elf bereits in der 14. Minute durch Nico Solakis den 1:1- Ausgleich hinnehmen musste. „Wir hatten dann in der 1. Halbzeit durch Kevin Peter noch eine Riesenmöglichkeit, die wir aber vergeben haben“, sagte der Adler-Coach, der in der Schlussminute der 1. Halbzeit noch einmal einen Rückschlag erleben musste, als Philipp Geyer einen an Marek Gawlista verursachten Foulelfmeter über das Tor schoss und damit eine erneute Führung seiner Mannschaft vergab.
„Das war der Knackpunkt“, räumte Peter Wedemeyer ein, dessen Mannschaft dann in den letzten zehn Minuten noch durch zwei Ramlinger Tore auf die Verliererstarße geriet. „Unser nächstes Spiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellenfünften TSV Stelingen wird auch nicht einfach“, weiß der Adler-Coach, der auf seine Urlauber Torhüter Jan Pröve und dessen Cousin Marvin Pröve verzichten muss, um die Spielstärke des Gegners, der zuletzt gegen die Spitzenteams TSV Luthe (2:2) und SV Iraklis Hellas (3:3) jeweils ein Remis erzielen konnte.

TuS Garbsen -
SV Ramlingen/E. II

Noch nicht an die neue Klasse hat sich Landesligaabsteiger TuS Garbsen gewöhnt, der in fünf Spielen bisher erst einen 3:1-Sieg gegen die SG Letter 05 landete und daher als Tabellenvierzehnter erneut einen der drei Abstiegsplätze belegt. Sehr zum Leidwesen von Garbsens Trainer Martin Kummer, der nun im Heimspiel am Sonntag gegen die Ramlinger Reserve auf eine Wende zum Positiven hofft. „Mir ist bewusst, dass wir uns gegenüber dem Spiel gegen Hämelerwald steigern müssen, um in Garbsen zu bestehen“, gab Darijan Vlaski zu, der mit fünf Spielern aus dem Landesligakader antreten konnte. Mit Nico Solakis erzielte einer des Quintetts in der 14. Minute den 1:1-Ausgleichstreffer. „Anschließend mussten wir lange warten, um dann doch noch in der 81. Minute durch Patrick Richter und in der Nachspielzeit durch Clement Nieder zu einem 3:1-Sieg zu gelangen“, freute sich Ramlingens Trainer, der einmal mehr die Chancenverwertung seiner Mannschaft bemängelte. „Wir lassen einfach zu viel liegen“, gab der RSE-Coach zu, der in Garbsen auf Torben Koschinsky verzichten muss.