96 muss in Düsseldorf gewinnen

Zwei Sitzplatz-Tickets gegen 1. FC Heidenheim zu gewinnen

HANNOVER (kd). Es war ein 2:0 (1:0)-Sieg über den FC Erzgebirge Aue, der am Sonnabendmittag keinen der 31.100 Zuschauer in der HDI-Arena von den Sitzen reißen konnte. Dennoch lässt sich festhalten: Wenn es weiter so gut läuft wie am 13. Spieltag, dann ist der Wiederaufstieg von Hannover 96 kaum zu verhindern. Während sich die „Roten“ äußerst schwer gegen den Tabellenvorletzten aus dem Erzgebirge taten, kam ihnen die Konkurrenz auch noch zur Hilfe. So leistete sich der bisherige Tabellendritte 1. FC Heidenheim bei Arminia Bielefeld eine 1:2-Niederlage, wodurch die 96er wieder auf den Relegationsplatz vorrücken konnten.
Doch nicht nur das. Durch die Punkteteilungen von Spitzenreiter Eintracht Braunschweig beim 1:1 gegen den VfL Bochum und dem 1:1 des Tabellenzweiten VfB Stuttgart beim 1. FC Union Berlin konnten die „Roten“ den Abstand zu den beiden direkten Aufstiegsplätzen auf drei Punkte (Braunschweig) und zwei Punkte (Stuttgart) sogar noch verkürzen. Allerdings bleibt festzuhalten, dass die 96er nicht immer auf einen Gegner wie den Aufsteiger aus Aue treffen werden, der fahrlässig so gute Möglichkeiten zur Führung auslässt, wie es Cebio Soukou (6.) und Pascal Köpke (8.) in der Anfangsphase in Hannover taten.
Wie man es besser macht, stellte einmal mehr Hannovers Torjäger Martin Harnik in der 23. Minute unter Beweis, als er einen Freistoß von Edgar Prib aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung einköpfte. Danach lief es besser für die Hannoveraner, so dass den Gästen nur gelegentliche Konterangriffe gelangen. Nach dem Seitenwechsel war die Partie ausgeglichener. Erzgebirge Aue investierte deutlich mehr in die Offensive. Allerdings fehlte es den Veilchen an spielerischen Mitteln, um die Defensive der Hausherren aus den Angeln zu heben. Wirklich gefährlich wurde es stattdessen einmal kurz vor dem anderen Tor, als Martin Harnik (51.) den Ball auch sechs Meter gegen die Latte jagte.
Fortan versuchte Aues Trainer Pavel Dotchev mit offensiven Wechseln die Wende zu erzwingen. Doch statt für seinen Mut belohnt zu werden, stach auf der anderen Seite mit dem eingewechselten Niclas Füllkrug ein Joker, der in der 77. Minute eine Flanke von Felix Klaus zum vorentscheidenden 2:0 für Hannover 96 verwandelte, obwohl die Gäste nur eine Minute später durch Pascal Köpke die Riesenmöglichkeit zum Anschlusstreffer besaßen, als er eine Querpass von Nicky Adler aus nur vier Metern nicht verwandeln konnte.
Für Hannover 96 geht es nun bereits am kommenden Freitag, 25. November, um 18.30 Uhr weiter. Dann gastieren die „Roten“ als Tabellendritter bei dem zwei Punkte schlechter platzierten Tabellenfünften Fortuna Düsseldorf. Eine Partie, in der es keinen Favoriten gibt, obwohl die Vorzeichen für die 96er sprechen, denen es am 26. Oktober in der 2. Runde des DFB-Pokals gelang, ein Feuerwerk abzubrennen, in dem sie eine an diesem Tage völlig überforderte Fortunen-Mannschaft mit einem 6:1 (5:1)- Sieg aus dem Pokalwettbewerb warfen und sich für die 3. Pokalrunde qualifizieren konnten, die jetzt terminiert wurde. Im Pokalachtelfinale trifft Hannover 96 am Mittwoch, 8. Februar 2017, von 20.45 Uhr an zu Hause auf den Bundesligisten Eintracht Frankfurt.
Bevor es aber so weit ist, gilt es, die eindeutigen Vorgaben von 96-Präsident Martin Kind abzuarbeiten, der aus den noch ausstehenden vier Spielen bis zur Winterpause mit den Spielen am 25. November bei Fortuna Düsseldorf, am 2. Dezember zu Hause gegen 1. FC Heidenheim, am 12. Dezember beim VfB Stuttgart und zum Abschluss am 18. Dezember zu Hause gegen den SV Sandhausen zwingend noch drei Siege seiner Mannschaft fordert.
Die Aufgabe bei Fortuna Düsseldorf wird am Freitagabend für die 96er aber eine haarige Angelegenheit werden, da die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel alles daran setzen wird, sich für die Pokalpleite gegen die 96er zu revanchieren. Wenngleich die Aufgabe für die „Roten“ auf den ersten Blick schwer erscheint, kann sich aber die in Bestbesetzung antretende Mannschaft von Hannover 96 damit trösten, dass sich die Düsseldorfer bei ihrem 1:0-Sieg beim Schlusslicht FC St. Pauli Hamburg ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckerten, zumal das Tor des Tages aus einem Eigentor des St. Paulianers Daniel Buballa resultierte. Gut auch für den Tabellendritten aus Hannover, dass die Fortunen nicht den Ruf einer äußerst heimstarken Mannschaft genießen, sondern gleichermaßen auswärts genau so stark sind wie zu Hause, wie jeweils 11 Punkte auf eigenem Platz sowie in der Fremde belegen.
Werden die „Roten“ die schwere Hürde in Düsseldorf „meistern“? Wir sind natürlich wieder gespannt auf ihren Ergebnis-Tipp, mit dem sie zwei Sitzplatztickets für das nächste Heimspiel der 96er gegen den 1. FC Heidenheim am Freitag, 02. Dezember, 18.30 Uhr, in der HDI-Arena gewinnen können. Und so funktionierts: Tippen Sie den richtigen Spielausgang der 96er in Düsseldorf und schicken Sie uns bis zum kommenden Freitag,18 Uhr, eine Mail (Namen, Adresse und Tel./Handy/Nr. nicht vergessen) an gewinnen@marktspiegel-verlag.de. Alle richtigen Tipps nehmen an der Verlosung teil, wenn Sie folgende Spielregeln beachten: Geben Sie in der Betreffzeile ihren Tipp (Düsseldorf - 96 X : X) ab und schicken Sie uns nur EINE Mail!