2:6-Niederlage bei Bundesliga-Premiere

Nina Tschimpke und Laura Matzke. (Foto: TTK Großburgwedel)

TTK Großburgwedel zahlte noch Lehrgeld

GROSSBURGWEDEL (r/jk). In der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen hat Aufsteiger TTK Großburgwedel gegen den amtierenden Meister TTV Hövelhof mit einem 2:6 zwar wie erwartet verloren, aber Sympathien bei den Zuschauern gewonnen.
Einen erfolgreichen Einstand feierte die Nummer drei Nina Tschimpke, der acht Jahre Zweitligaerfahrung beim TuS Glane Selbstvertrauen gaben. Im Doppel zusammen mit Spitzenspielerin Laura Matzke sowie im Einzel beim umkämpften 13:11, 11:9, 9:11, 11:9 gegen die Niederländerin Nicky Zetsen überzeugte die 30-Jährige mit einer tadellosen Leistung. Im oberen Paarkreuz kassierte der TTK ein deutliches 0:4. Neuzugang Matzke war ebenso machtlos wie Natalie Horak, denn den Beiden standen die zweitbeste Spielerin der Saison 2012/13 Abwehrspezialistin Aimei Wang sowie die niederländische Nationalspielerin Linda Creemers gegenüber.
„Laura sagte bereits im Vorfeld, dass ihr das Spiel von Linda nicht liege. Und Natalie besitzt stets Anlaufschwierigkeiten, das sind wir schon von ihr gewohnt. In diesem Fall ist es nicht schlimm, denn die Niederlage gegen einen Konkurrenten, der sich zur Vorsaison noch einmal verstärkte, tat uns nicht weh“, berichtete Teamcoach Michael Junker, der von A-Trainerlizenz Inhaber Klaus Geske bei der Betreuung unterstützt wurde. Ein Lob heimste das TTK-Nachwuchstalent Amelie Rocheteau ein. Die erst 16-Jährige erhielt sogar vom Manager der Gäste Klaus-Dieter Borgmeier ein positives Feedback, obwohl sie beim 0:3 gegen ihre sehr versierte Konkurrentin noch Lehrgeld zahlte. Beim TTK kam Defensivakteurin Kadrina Junker im unteren Paarkreuz nicht zum Einsatz, und beim Klub aus Nordrhein-Westfalen fehlte Gaby Rohr auf Position vier. „Gaby ist als Abwehrkillerin bekannt, als sie dann nicht dabei war, wollten wir unsere Entscheidung jedoch nicht mehr revidieren. Wir sahen schöne Spiele, obwohl alle noch etwas nervös waren. In der Summe sind wir zufrieden“, bilanzierte Teamcoach Michael Junker.