1. FC Magdeburg kommt zum Gastspiel nach Burgdorf

Michael Duraj will sich mit der TSV Burgdorf auch gegen den Regionalligisten 1. FC Magdeburg durchsetzen. (Foto: Kamm)

TSV Burgdorf präsentiert Neuzugänge gegen ehemaligen Europapokalsieger

BURGDORF (de). Am gestrigen Dienstagabend hat auch der Fußball-Landesligist TSV Burgdorf mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen, die für die Mannschaft von Trainer Volker Herfort am Sonntag, 19. August, mit einem Heimspiel beginnt. So ist zum Saisonauftakt der Tabellenvierte 1. FC Wunstorf zu Gast. Eine mehr als interessante Auseinandersetzung zum Saisonstart. Nicht mehr dabei sein werden allerdings mit Spielgestalter Richard Becker und Torjäger Normann Pütsch zwei absolute Leistungsträger der abgelaufenen Saison.
Brüderpaar aus Koldingen kommt
Nach den Zugängen vom Klassengefährten Heesseler SV mit Florian Jackowski und Nico Eccarius sind die TSVer noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben gestern Abend mit dem Brüderpaar Marc und Marvin Omelan (21) vom Bezirksligisten Koldinger SV zwei weitere Spieler für die kommende Saison verpflichtet. Insbesondere von dem 23-jährigen Marc Omelan, der mit 22 Toren Platz 4 der Torschützentabelle der Fußball-Bezirksliga 3 belegte, hoffen die TSV- Verantwortlichen um Ligaobmann Ulrich Pigulla, dass er in der Lage ist, halbwegs die Lücken zu schließen, die durch die Abgänge von so torgefährlichen Spielern wie Richard Becker und vor allem Normann Pütsch entstanden sind.
Neben den Spielen beim PORTA-Pokalturnier in Ramlingen und den Begegnungen beim Marktspiegel - Cup hat sich die TSV Burgdorf zur Saisoneröffnung am Mittwoch, 18. Juli, von 18 Uhr an mit dem 1. FC Magdeburg einen hochkarätigen Gegner eingeladen, der trotz des momentanen wenig erfolgreichen Abschneidens in der Regionalliga Nord noch immer einen klangvollen Namen hat.
Europapokalsieger zu Gast
So gehörten die Magdeburger von 1960 an zur höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der DDR-Oberliga. Die 1. FC Magdeburg wurde dreimal Meister und holten siebenmal den nationalen Pokal (FDGB-Pokal). Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte verbuchte der 1. FC Magdeburg 1974. Als einzige Mannschaft der DDR gewann der Club einen Europapokal, den Europapokal der Pokalsieger. Nach der Wende verpasste die Magdeburger den Sprung in den Profifußball und spielen seither in der dritten oder vierten Liga, in der der FCM in dieser Saison einen enttäuschenden 18. Rang belegte. Doch soll es damit nun nach den Plänen der Verantwortlichen der Elbestädter vorbei sein. Mit dem 52-jährigen Trainer Andreas Petersen, dem Vater des ehemaligen FC Bayern München Profis Nils Petersen, der in dieser Saison an Werder Bremen ausgeliehen wurde, gelang es den Magdeburgern, einen im Osten renommierter Coach vom Regionalligisten Germania Halberstadt zu verpflichten, der dem Traditionsverein wieder zu neuer Blüte verhelfen soll. Das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg kam aufgrund guter Kontakte zustande, da sich der Gegner zu diesen Zeit im Trainingslager in Wesendorf im Kreis Gifhorn befindet, wo sich die Magdeburger auf die kommenden Saison vorbereiten.