Wenn man sich traut

lps/Pb. Ein wichtiger Schritt im Leben zweier Menschen, wenn sie sich für eine Heirat entscheiden. Für viele der Anlass, eine echte Traumhochzeit zu feiern. (Foto: JMG / pixelio.de)

Der Schritt zur offiziellen Bindung

lps/Pb. Verliebt, verlobt, verheiratet. Entschließen sich zwei Menschen zum „Ja-Wort, wird ihre Liebe offiziell von einem Standesbeamten besiegelt. Damit alles seine Ordnung hat, sind einige bürokratische Akte zu erledigen. Vor der Trauung muss die geplante Eheschließung beim zuständigen Standesamt angemeldet werden. Die persönliche Vorsprache ist zur Klärung einiger Fragen empfehlenswert.
Eine Reihe wichtiger Papiere wie Personalausweis und Geburtsurkunde müssen im Original vorgelegt werden. Ein Aushang, früher Aufgebot, erfolgt nicht. Ist das erledigt, kann in jedem Standesamt in Deutschland geheiratet werden. Diese Trauung dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten. Damit die Vermählung nicht nur zum Verwaltungsakt wird, können im Allgemeinen ein paar persönliche Dinge in die sachliche Rede einfließen. In vielen Standesämtern ist es zudem möglich, mit einem Gläschen Sekt anzustoßen. Nicht wenige Paare möchten sich noch kirchlich trauen lassen. Um Gottes Segen zu erhalten, sind die Voraussetzungen heutzutage nicht mehr so streng geregelt, wenn die Partner unterschiedlicher Konfessionen angehören. Ist einer der Eheleute beispielsweise evangelisch und der andere katholisch, ist eine ökumenische Feier möglich. Auch heiraten im Ausland ist erlaubt. Allerdings sollte man sich vorher genau über die rechtlichen Vorschriften erkundigen, damit die Ehe in Deutschland anerkannt wird. Der schönste Tag im Leben zweier Menschen kann viele Facetten für das unvergessliche Erlebnis haben.

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