Schlüsselfertiges Bauen – was heißt das eigentlich?

lps/Jk. Wer Ärger vermeiden will, sollte bei der Vertragsgestaltung genau hinschauen! (Foto: Weberhaus)

Worauf man beim Vertragsabschluss achten muss

REGION. lps/Jk. Schlüsselfertig bauen – das klingt verlockend, geht man doch davon aus, dass man nach der Schlüsselübergabe das neu erstellte Eigenheim sofort beziehen kann. Allerdings sollten künftige Bauherren beim Vertragsabschluss genau hinschauen, denn der Begriff des „schlüsselfertigen Bauens“ ist nicht rechtsverbindlich definiert, und bietet daher durchaus Raum für Interpretationen.
Normalerweise gehört hierzu der eigentliche Bau des Gebäudes sowie die nötigen Maler- und Fliesenarbeiten, die Verlegung von Teppichböden und die Bauendreinigung. Selbstredend soll das Gebäude mit einer Heizanlage, Badezimmermobiliar, Fenstern, Treppen und einer Einbauküche versehen sein. Bei Bedarf sind darüber hinaus das Anlegen der Außenflächen und eine Garage enthalten. Allerdings gilt: Alle Absprachen sollten unbedingt schriftlich festgehalten und von beiden Parteien unterschrieben werden, denn nur so kann man sicher sein, dass man letzten Endes das bekommt, was man will – oder entsprechend eine Senkung der Kosten veranlassen kann. Fachleute weisen zudem darauf hin, dass man im Vertrag Regelungen festhalten kann, die einzelne Bauabschnitte genau
definieren und zudem eine Zwischenabnahme nach deren Beendigung vorsehen. Auf diese Weise kann man einen besseren Überblick gewinnen, was wann auf welche Weise umgesetzt wird und wo es unter Umständen Gesprächsbedarf gibt.