Rückenschmerzen sind ein warnendes Signal

Wenn der Rücken zu wenig Bewegung bekommt, wird er schwach und Schmerzen stellen sich ein. (Foto: IFK)

Mehr Bewegung im Alltag stärkt den Rücken

REGION. (r) Rückenschmerzen sind ein Zeichen dafür, dass die Strukturen des Stütz- und Halteapparates in Gefahr sind. Der Körper signalisiert, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ein Grund dafür besteht darin, dass Bänder, Gelenke und Muskeln nicht mehr optimal funktionieren.
Früher verordneten Ärzte Patienten mit Rückenschmerzen strikte Bettruhe. Heute ist erwiesen, dass Nichtstun sogar schaden kann. Regelmäßige körperliche Bewegung hilft, Rückenschmerzen vorzubeugen, da dadurch die Rückenmuskulatur gestärkt wird.
Zu wenig Bewegung oder Fehlhaltungen sind machmal die Auslöser für Rückenschmerzen. Dann wird häufig eine Schonhaltung eingenommen und Bewegung vermieden. Dadurch erfolgt ein Erschlaffen der Muskeln, die die Wirbelsäule stützen. Eine häufige Ursache ist aber auch beruflicher oder privater Stress, wodurch sich die Muskulatur verkrampft. Die Folge sind Verspannungen und Muskelverhärtungen, die zu Rückenschmerzen führen.
Ein ganz wichtiger Teil des Bewegungsapparates ist die Wirbelsäule. Eine der häufigsten Ursachen für chronische Rückenschmerzen ist Verschleiß, die sogenannte Arthrose der Wirbelsäule. Allgemein kann man sagen, dass Bewegung sowie eine Stärkung der Rückenmuskulatur zur Vorbeugung chronischer Schmerzen beitragen. Deshalb sollte bei den ersten Warnsignalen mit einer Therapie begonnen werden. Die Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen sind sehr vielseitig. Um die richtige Methode anzuwenden, ist ein Gespräch mit einem Physiotherapeuten unverzichtbar.
Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Schwimmen (am besten Rückenschwimmen), Nordic Walking sowie Radfahren.
In Rückenschulen wird Wissen über Wirbelsäulen stabilisierende Übungen vermittelt und ein erfahrener Therapeut überprüft die korrekte Umsetzung bei den Teilnehmern. Volkshochschulen, Fitness-Studios, Physiotherapeuten oder Sportvereine bieten diese Kurse an. Von einigen Krankenkassen wird ein Teil der Kosten für die Kurse übernommen.

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