Psychische Rückenschmerzen durch Überlastung

Psychischer Stress tut dem Rücken nicht gut, weil dann die Muskeln verkrampfen. (Foto: Techniker Krankenkasse)

Stress tut dem Rücken nicht gut

REGION. (r) Rückenschmerzen entstehen nicht nur durch falsches Sitzen und Heben, sondern auch durch psychische Überlastung. Manche Menschen reagieren auf Stress mit Magenschmerzen, andere dagegen mit Nacken- oder Rückenschmerzen und es ist kein Geheimnis, dass Depressionen und Angstzustände häufige Ursachen für Rückenschmerzen sind. Deshalb spielt die psychologische Schmerzbewältigung bei Rückenschmerzen eine große Rolle.
Diese Erkenntnis über den Zusammenhang zwischen Psyche und Schmerzen macht sich die moderne Schmerzbehandlung zu Gute. Gemeinsam mit Ärzten und Psychologen wird ein Therapiekonzept erarbeitet. Mit verschiedenen Methoden versuchen die Therapeuten, die Psyche so zu beeinflussen, dass die Beschwerden verschwinden oder gelindert werden. Dabei erstellt ein Psychotherapeut eine genaue Diagnose, doch die individuelle Situation des Betroffenen entscheidet, welche Therapie angewendet wird. Die Palette der Therapien reicht von der psychologischen Behandlung über Akupunktur bis zur Krankengymnastik. Beispielsweise wird die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zur Behandlung von Rückenschmerzen eingesetzt. Bei Qigong-Übungen wird die Rückenmuskulatur gekräftigt und besonders auf die Haltung geachtet. Auch Yoga ist eine Möglichkeit, dem Stress entgegenzutreten und der Wirbelsäule etwas Gutes zu tun. Ebenso dazu gehören Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung. Hier geht es darum, bestimmte Muskeln gezielt anzuspannen und wieder zu entspannen. So werden Stress und Verspannungen abgebaut.
Mit Hilfe des autogenen Trainings kann man sich in einen tiefen Entspannungszustand versetzen. Es gehört zu den weltweit verbreiteten und anerkannten Entspannungsmethoden.

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