Harmonisierende Düfte
Aromaöle erzeugen wohltuende Stimmungen
REGION. lps/Ww. Vor optischen Eindrücken können wir uns verschließen, wenn wir die Augen zumachen, Geräusche lassen sich „abstellen“ indem man sich die Ohren zuhält. Düfte allerdings lassen sich nicht ausschließen: Mit jedem Atemzug nehmen wir sie wahr. Und mit jedem Duft sind eine Erinnerung und ein Gefühl verknüpft: Omas gemütlicher Wintergarten, der Schmerzen verheißende Geruch von Desinfektionsmitteln beim Zahnarzt, die Gemüsesuppe, die niemand mit soviel Liebe kochen kann, wie „Mutti“.
Düfte können also die Psyche beeinflussen. Das macht sich die Aromatherapie zunutze. Mit Hilfe ätherischer Öle aus Pflanzen lassen sich Stimmungen erzeugen, die auf das vegetative Nervensystem Einfluss nehmen. Nicht umsonst werden in der Sauna Aufgüsse mit ätherischen Ölen oder Massagen mit Aromaölen angeboten, die den Entspannungseffekt verstärken.
Auch daheim kann man sie nutzen, um sein Wohlgefühl zu steigern. Je nach Essenz ist die Wirkung beruhigend oder anregend, harmonisierend oder kräftigend. Eine Duftlampe, in die zwei bis drei Tropfen eines ätherischen Öls geträufelt werden – auch Kombinationen verschiedener Öle sind möglich – erfüllt den Raum schon bald mit angenehmen Düften. Sie breiten sich schnell aus und gelangen über die Nase über das Nervensystem und das limbische System ins Gehirn, wo sie als Seelenbalsam ihre Wirkung entfalten. Bei der Auswahl der Öle sollte man darauf achten, dass es sich um naturreine Produkte handelt. Synthetisch hergestellte Duftöle haben keine heilsame Wirkung. Klassische Öle sind Rose, Lavendel und Sandelholz. Sie wirken beruhigend und stimmen friedvoll. Die Durchsetzungskräfte dagegen stärkt Rosmarin. Es lässt sich gut in Kombination mit Minze und Zedernholz verwenden.






