Grüne Mauern – Hecken als Sicht- und Windschutz

lps/Ww. Hecken geben einem Garten Struktur. (Foto: WortWechsel)

Jetzt ist Pflanzzeit für die Sommersaison 2011

REGION. lps/Ww. Ob als lebender Zaun oder als Windschutz – Hecken sollten einen Platz im Garten haben. Sie geben ihm Struktur. Man kann sie als niedrige Beetumrandungen anlegen oder als mannshohen Sichtschutz, sie zu einer Laube formen oder Komposthaufen und Mülltonnen hinter den „grünen Wänden“ verbergen. Im Frühjahr ist der geeignete Zeitpunkt, neue Hecken anzulegen.
Zunächst sollte man entscheiden, welche Pflanzen man zu einer Hecke formen möchte: Liguster und Buchs, Kirschlorbeer, Eibe und Rhododendron sind immergrüne Gehölze und können jahraus, jahrein vor neugierigen Blicken und Böen schützen. Zudem wird es keine Probleme mit dem Nachbarn wegen verwehten Laubes geben. Wer Tiere oder kleine Kinder hat, muss allerdings bedenken, dass diese Pflanzen giftig sind. Eine ungefährliche Alternative ist eine Buchenhecke. Auch sie bietet Blickdichte übers Jahr. Denn sie wirft ihr Laub erst ab, wenn die neuen Blätter schon treiben.
Der einzuhaltende Abstand zum Nachbargrundstück ist gesetzlich geregelt und variiert je nach Bundesland bzw. Gemeinde. Dabei fallen auch die Höhe und die Größe der Hecke ins Gewicht. Manche Gemeinden schreiben vor, dass ausschließlich heimische Gewächse gepflanzt werden dürfen.
Sinnvoll ist es, sich vor Pflanzung einer Hecke mit dem Nachbarn abzusprechen, denn auch sein Grundstück wird von der Hecke begrenzt. Dabei kann man auch regeln, wie die Pflege der „grünen Mauer“ geregelt werden soll und wie hoch sie werden darf. Lebt man neben einem Allergiker, so sollte man darauf achten, keine Pflanzen zu setzen, auf die er reagiert, sonst ist Ärger vorprogrammiert.

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