Rechtzeitig vorsorgen
REGION. lps/Cb. Eltern und Großeltern wissen es: Mit den Kindern wachsen auch die Wünsche. Wohl kaum jemand kauft heute seinen Kindern und Enkeln noch eine „Aussteuer“. Als das beste Kapital, das man Kindern auf den Weg mitgeben kann, zählt die Ausbildung. Wer eine besonders gute Bildung wie ein Hochschulstudium oder einen Meisterlehrgang anpeilt, braucht trotz BAföGs und Stipendien eine hübsche Summe pro Monat, um anständig wohnen und essen zu können.Auch Fachbücher, Ausrüstung und Fahrtkosten verschlingen viel Geld. Studenten an Universitäten, die kein Wohnen bei Verwandten als Pluspunkt verbuchen können, weil die Studienorte weit entfernt vom Elternhaus liegen, brauchen nach Berechnungen von Experten pro Monat 600 bis 800 Euro, ungerechnet möglicher Studiengebühren. Ohne die Unterstützung von Eltern und anderen Verwandten müssen studienverlängernde Jobs und / oder Kredite gesucht werden. Das schmeckt nicht jedem. Eine Alternative heißt „Generationenpolice“, denn die nächsten Generationen können nicht mehr mit hohen staatlichen Renten rechnen. Frühes Sparen lohnt sich daher besonders durch Zins und Zinseszins. So funktioniert eine „Generationenpolice“: Eltern, Großeltern oder Paten zahlen die monatlichen Beiträge und sind Versicherungsnehmer. Versicherte Person ist das Kind. Mit einer 100-prozentigen Beitragsgarantie bleibt ein Verlustrisiko vollständig ausgeschlossen. Mit steigender Laufzeit und höherem Guthaben sichert ein Garantieplan die Gewinne.
Der Versicherungsnehmer bestimmt, wann der Vertrag übergeben wird, zum Beispiel zum Berufsstart oder mit dem 18. Lebensjahr. Der Jugendliche zahlt dann die Beiträge weiter, kann aber auch Kapital entnehmen, etwa für ein Studium, für eine Berufsausbildung oder die Finanzierung einer Wohnung.









