Garten als Wertsteigerung

lps/Jk. Ein schöner Außenbereich, etwa mit gepflegten Beeten, kann den Wert einer Immobilie steigern. (Foto: Tanja Minardo GaLa-Architektin / BHW Bausparkasse)

Ein gepflegter Außenbereich ist bares Geld wert

REGION. lps/Jk. Die meisten möchten einen schönen und gepflegten Außenbereich aus ganz egoistischen Gründen, schließlich will man dort im Sommer entspannte Stunden genießen und es sich einfach gut gehen lassen – und wo klappt das besser als zwischen blühenden Blüten und einem hübschen Gartenteich?
Darüber hinaus gibt es aber noch einen weiteren Grund, weshalb man die Außenanlage rund um das Eigenheim in Stand halten sollte, denn unter Umständen kann das bares Geld wert sein: Ein gepflegter Garten bzw. Vorgarten erhöht den Wert der Immobilie nämlich nicht unerheblich. Je nach Lage, Größe und Beschaffenheit der Immobilie kann der Preis des Gebäudes so um 10.000 bis 50.000 Euro gesteigert werden. Dabei muss man aber keineswegs einen Landschaftsarchitekten oder Gärtner beschäftigen, ganz im Gegenteil – mitunter machen schon kleine Maßnahmen den entscheidenden Unterschied. So weisen Experten beispielsweise darauf hin, dass eine gepflegte Terrasse, etwa aus Dielen oder Naturstein, bei Kaufinteressenten in der Regel gut ankommt, ebenso wie ordentliche Beete. Der Weg von der Straße zur Haustür sollte gepflegt und frei von Unkraut und dergleichen sein, da dies ansonsten schnell einen unschönen Gesamteindruck entstehen lässt und interessierte Besucher mitunter abschreckt, bevor sie das Innere des Hauses überhaupt zu Gesicht bekommen haben.
Positiv wird zudem auffallen, wenn es abgetrennte Abstellplätze für Mülltonnen und Fahrräder gibt, damit diese nicht im wahrsten Sinne des Wortes im Weg rumstehen. Begrenzende Hecken oder Zäune sollten ebenfalls in Schuss gehalten werden, etwa, indem man sie jährlich zurechtschneidet bzw. prüft, ob es im Zaun schadhafte Stellen gibt, die ausgebessert oder neu gestrichen werden müssen.