Frühjahrsputz im Garten

lps/Ww. In aufgeräumten Beeten haben Pflanzen Platz zum Austreiben. (Foto: WortWechsel)

Beete und Rasen brauchen jetzt Pflege

REGION (r) lps/Ww. Die langen Wintertage sind vorbei. Doch haben sie im Garten ihre Spuren hinterlassen: welkes Laub ist auf Beeten und Rasenflächen verstreut, morsche Äste durch Sturmböen herunter gefallen und die Überreste mancher Stauden recken die abgestorbenen Stängel und Blütenfragmente empor. Dazwischen sind schon einige der botanischen Frühlingsboten in ihren Ansätzen zu entdecken.
Um letzteren im Garten einen schönen Auftritt zu verschaffen, müssen die Rabatten zunächst von den vertrockneten Pflanzenteilen befreit werden. Ein großer Laubrechen aus Kunststoff ist sanft zu dem frischen Grün, hält aber Blätter und Zweige aus dem Vorjahr fest und nimmt sie mit sich. Aus den abgestorbenen Pflanzenteilen lässt sich Mulch herstellen, der der Düngung dient und Wildkräuter am Austreiben hindert: Pflanzenteile und Grasschnitt werden in etwa handbreiten Stücken auf den Rabatten verteilt. Stauden werden ausgeputzt und mit Hornspänen oder Knochenmehl gedüngt.
Buchsbaum kann man ab März in Form schneiden. Das sollte bei bedecktem Himmel geschehen, da die Sonne sonst die jungen Triebe verbrennen könnte. Ab Mitte April kann Lavendel um ein Drittel zurück geschnitten werden. Er treibt dann umso kräftiger wieder aus. Wer mit Gladiolen Akzente im Beet setzen möchte, sollte ihre Zwiebeln im Frühjahr bis Mitte Mai setzen. Ein dauerhafteres Blütenbild erreicht man im Sommer, wenn man dabei Pflanzlücken im Abstand von je 14 Tagen auffüllt.

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