Energiesparlampen auf dem Vormasch

Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen spart Geld und schont die Umwelt. (Foto: K. Spengler/kitub)

Gesetzliches Ende für Glühbirne

lps/Du. Um den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu reduzieren, hat die Bundesregierung der Glühbirne den Kampf angesagt und ihr Ende gesetzlich festgelegt. Grund ist, dass Glühbirnen nur maximal ein Zehntel ihrer Energie in Licht umsetzen, der Rest wird als Wärme quasi vergeudet. Energiesparlampen sind da - je nach Energieklasse wesentlich effizienter.
Die unabhängige Beurteilung durch die Stiftung Warentest kann eine Hilfe sein, wenn es um die Wahl der richtigen Energiesparlampe geht. So gibt es inzwischen Modelle, die kein flüssiges Quecksilber mehr enthalten.
Zu den Neuheiten gehören dimmbare Energiesparlampen in verschiedenen Formen. Neben der klassischen Birne sind Kugeln, Spiralen, Kerzen- und Tropfenformen im Angebot. Während es schon länger ein gutes Angebot an farbigen Energiesparlampen gibt, sind ganz aktuell die ersten Modelle mit zwei Lichtfarben auf den Markt gekommen. Energiesparlampen gibt es auch mit LED-Leuchtmittel. Auch hier können kreative Gestalter zwischen verschiedenen Formen wählen.
Kritiker verweigern den Kauf der umweltschonenden Lichtvariante mit dem Argument des höheren Kaufpreises. Zu bedenken ist dabei aber, dass Energiesparlampen das in der Regel durch ihren geringeren Stormverbrauch leicht wett machen. Je nach Modell und Energieklasse sollen Einsparungen von bis zu 80 Prozent möglich sein. Zumal die Lebensdauer nach Auskunft der Fachleute wesentlich über der des Klassikers liegt. Am Anfang irritierend sind sicherlich für viele Verbraucher die Wattzahlen der Neulinge, die über die Helligkeit des gespendeten Lichts Auskunft geben. Die meisten Händler geben deshalb zur Orientierung auf der Verpackung den Vergleichswert der herkömmlichen Glühbirne an. Dort ist auch die Energieklasse angegeben, der das Produkt zugeordnet wird.