Brautwalzer ins Glück

lps/Pb. Auch auf dem Rasen im Park kann ein Hochzeitstänzchen gewagt werden. Vor allem, wenn das glückliche Paar im siebten Himmel schwebt. (Foto: Foto: Claudia Zantopp / pixelio.de)

Schritte lernen für den Hochzeitstanz

REGION. lps/Pb. Einmal à la Hollywood im traumhaften Kleid über das Parkett schweben. Dazu spielt das Orchester den Wiener Walzer und die Hochzeitsgäste bestaunen das junge Glück. Damit das Paar nicht aus dem Takt kommt, schließlich will man ja harmonisch durch das Leben gehen, sollten die Schritte gut geübt werden. Ein Crash-Kurs bei einem Tanzlehrer kann hilfreich sein, wenn man gar keine Erfahrung hat oder das Gelernte auffrischen möchte. Wer den Eröffnungswalzer zur Hochzeit tanzen möchte, sollte diesen Part mit professioneller Unterstützung einstudieren.
Für Ungeübte empfiehlt sich außerdem ein langsamer Walzer, bei dem man souveräner das Taktgefühl präsentieren kann als beim Wiener, der mit seinen wechselnden Tempi doch eher über die eigenen Füße stolpern lässt. Traditionell werden nach der ersten Tanzminute die Eltern aufgefordert. Die Braut tanzt mit ihrem Vater, der Gatte mit seiner Mutter. In gleicher Folge kommen die Schwiegereltern an die Reihe, darauf sind alle Gäste eingeladen. Allerdings muss man sich heutzutage nicht unbedingt ganz konventionell an die klassische Variante des Brautwalzers halten. Viele Frischvermählte präsentieren einen Hochzeitstanz zu aktuellen Hits und liegen damit im Trend.
Möglich ist auch, den Tanz herkömmlich mit einem Walzer zu beginnen und dann auf einen modernen Song umzusteigen. Das ist vor allem für die Gäste unterhaltsam und lädt nach dieser Offerte zum Mitmachen ein. Beachtet werden muss in jedem Fall, dass mit dem Stil des Festes nicht komplett gebrochen wird. Wer aber trotzdem etwas Neues ausprobieren möchte, sollte auf sanfte Übergänge achten. Unter dem Strich zählen natürlich der Spaß und die Freude daran, das Tanzbein zu schwingen.

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