Ausreichende Trinkmenge

lps/Cb. Reichhaltig, aber nur ein Element der Trinkmenge: Smoothie (Foto: lps/Cb)

Immer genug Flüssigkeit

REGION lps/Cb. Wer sich bewegt, soll auch ausreichend trinken, um den Wasserhaushalt und den Mineralstoffbedarf des Körpers stabil zu halten. Flüssigkeitsmangel belastet die Nieren und erhöht das Risiko für Harnwegsinfekte und Harnsteinbildung. Mit zunehmendem Alter nimmt das Durstgefühl ab, es kommt leicht zu einer Unterdeckung.
Nicht nur Sportler müssen auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr achten. Bei Blasenschwäche ist es eine falsche Strategie, die Trinkmenge zu reduzieren, um den Harndrang einzudämmen. Wenn zu wenig getrunken wird, haben die Nieren für ihre Filtrationsarbeit zu wenig Flüssigkeit zur Verfügung und produzieren stark konzentrierten Harn. Das reizt die empfindliche Blase und verstärkt den Harndrang weiter. Das Risiko für Harnwegsinfektionen steigt. Je nach körperlicher Verfassung, Gesundheitszustand und Alter raten Fachleute zu zwei Litern Flüssigkeit am Tag. Bei Kreislaufpatienten und Älteren kann die Mindestmenge herabgesetzt sein. Als unverzichtbares Minimum werden deshalb 1,5 Liter pro Tag angesehen.
Hilfreich ist auch, die Flüssigkeitsaufnahme vernünftig über den Tag zu verteilen. Es ist nicht sinnvoll, tagsüber das Trinken zu „vergessen“ und kurz vor dem Schlafengehen das Versäumte dann nachholen zu wollen. So kommt es oft zu Störungen durch vermehrten Harndrang und an einen erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. In der Nacht kann der Körper größere Mengen Flüssigkeit schlechter verarbeiten.