Ausbau des Dachgeschosses

lps/Jk. Zusätzlicher Wohnraum unterm Dach – dafür ist eine gute Planung unerlässlich! (Foto: VELUX Deutschland GmbH)

Welche Baumaßnahmen sind nötig

REGION lps/Jk. Gründe, das bis dato ungenutzte Dachgeschoss auszubauen, gibt es genug: Die Kinder sind mittlerweile Teenager und haben keine Lust mehr, sich ein Zimmer zu teilen; Vater oder Mutter benötigen ein Home Office; ein Gästezimmer muss her; oder man schafft zusätzlichen Wohnraum, weil Oma oder Opa einziehen werden oder weil man künftig Mieteinnahmen generieren möchte.
Damit man am Ende genau das bekommt, was man benötigt, sollte man sich aber ausreichend Zeit für die Planung nehmen und frühzeitig Profis hinzuziehen. So gilt es beispielsweise zu prüfen, was genau im Dachgeschoss alles umgebaut bzw. nachgerüstet werden muss. Entspricht die Dämmung aktuellen Standards der Energieeffizienz oder muss hier saniert werden? Das ist nicht nur dahingehend wichtig, dass Heizwärme bei neuwertigen Dämmstoffen in wesentlich geringerem Umfang nach außen „abzieht“, sondern dass man bei guter Dämmung im Sommer weniger unter heißen Temperaturen zu leiden hat.
Gibt es bereits Fenster im Dachgeschoss, und wenn ja, wie alt sind diese und wie viel Tageslicht gelangt durch sie hinein? Möchte man den neuen Wohnraum durch einen Balkonanbau aufwerten? Ist eine funktionierende Heizung vorhanden? Wie ist es um den Zugang zum Dachgeschoss bestellt? Eine schmale Treppe, die eher an eine Hühnerleiter erinnert und ohne Handlauf daherkommt, wird kaum ausreichend sein, und wenn man an eine fremde Person vermieten möchte, muss sowieso ein zusätzlicher Zugang von außen geschaffen werden. Es mag zwar lästig sein, aber eine gut durchdachte Planung ist unumgänglich, damit man am Ende mit dem ausgebauten Dachgeschoss tatsächlich zufrieden sein kann!