Zweites RegioBus-Mobilitätstraining in Burgdorf

Mit Hilfe der Rampe und mit tatkräftiger Unterstützung durch die geschulten RegioBusfahrer stellt das Ein- und Aussteigen kein unüberwindbares Hindernis für mobilitätseingeschränkte Personen mehr dar. (Foto: Georg Bosse)

Mobilitätseinschränkungen dürfen kein Hindernis sein

BURGDORF/REGION (gb). Die RegioBus möchte allen Menschen, auch denen, die auf einen Rollator/Rollstuhl angewiesen oder sehbehindert sind, Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ermöglichen. Dies setzt allerdings das richtige Verhalten an und in den Linienbussen voraus. Mit dem kostenlosen Mobilitätstraining, das das Unternehmen am vergangenen Freitag mit seinen Fahrzeugen am Burgdorfer Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) anbot, erhielt die angesprochene Zielgruppe alle relevanten Informationen zur Nutzung der RegioBusse im ÖPNV.
So standen zwei Niederflurbusse mit manuellen Rampen bereit, um das sichere Ein- und Aussteigen zu üben. Denn das Zusteigen und Verlassen ist für mobilitätseingeschränkte Personen häufig das Haupthindernis bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber nicht nur der richtige Umgang mit Rampe und Bordstein war ein Thema, sondern auch das zweckmäßige Verhalten im Bus selbst. Dabei halfen geschulte RegioBus-Mitarbeiter mit Tipps und Tricks und beantworteten Fragen rund um die Themen Linienangebot, Fahrzeugdetails sowie Verhaltensweisen.
Die Veranstaltung, die in Kooperation und mit Hilfe der Region Hannover, der Stadt Burgdorf sowie dem örtlichen DRK und dem BSK (Bereich Selbsthilfe Körperbehinderter Hannover und Umgebung e.V.) durchgeführt wurde, fand bereits zum zweiten Mal am ZOB Burgdorf statt. Das BSK ergänzte das Mobilitätstraining mit einem Übungs-Parcours für Rollstühle und Rollatoren.
Auch an den anderen Standorten in der Region Hannover, Barsinghausen und Isernhagen, ist das Mobilitätstraining von RegioBus bereits fest etabliert.