Zwei Top-Kabarettisten treten 2012 in Burgdorf auf

Kabarett-Highlights im Burgdorfer Johnny B.

BURGDORF (r/jk). Neue Akzente im städtischen Kulturleben setzte die im Jahr 2010 begonnene Zusammenarbeit des jungen VVV, der Kulturabteilung der Stadt Burgdorf und des JohnnyB.. Zu ihren Höhepunkten gehörte der Auftritt des beliebten Comedian Hennes Bender. Auch mit ihrem neuen Kulturprogramm setzen die drei Veranstaltungspartner auf geistreich-amüsante Unterhaltungskunst. Nach Marco Tschirpkes Auftritt am 4. November kommen mit Heinz Gröning und Sebastian Krämer zwei weitere populäre Vertreter der deutschen Kabarettszene für Gastauftritte nach Burgdorf. Beide Veranstaltungen beginnen um 20.00 Uhr im Theatersaal des JohnnyB. (Sorgenser Straße 30). Eintrittskarten gibt es im Vorkauf bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136 – 1862. VVV-Mitglieder erhalten Ermäßigungen.
Publikumsliebling ist der Kabarettist Heinz Gröning alias „Der unglaubliche Heinz“, dessen urkomische Gagsalven zu Dauerattacken auf die Lachmuskeln seiner Fans geraten. „Manche mögen´s Heinz“ ist der Titel seines Soloprogramms, mit dem er am Freitag, 10. Februar 2012, in Burgdorf gastiert. Seit 1993 hat der Künstler elf Bühnenprogramme präsentiert, die ihm einen Stammplatz auf deutschen Kleinkunstbühnen sicherten. Seine Gastauftritte bei der WDR-Standup-Comedy „NightWash“ und als Moderator diverser Comedy-Formate machten ihn bundesweit bekannt. Ihn charakterisiert eine nahezu unerschöpfliche Begabung in der Erfindung neuer Liedtexte, deren Kern witzige Sprachspiele sind und die er mit den melodiösen Klängen seiner Gitarre untermalt. In „Manche mögen´s Heinz“ nimmt der Künstler auf parodistische Weise den aktuellen Stand des Geschlechterkampfes aufs Korn und gibt sich als unbelehrbarer Macho-Typ.
Selbstironische Sprachartistik und hintergründige Pointen mit leisen Untertönen sind die Markenzeichen des Musikkabarettisten Sebastian Krämer. Am 12. Oktober 2012 verwandelt er die Bühne des JohnnyB. mit seinem Soloprogramm „Akademie der Sehnsucht“ in ein Podium kabarettistischer Spitzendarbietungen. 1996 wählte Krämer Berlin als neue Wahlheimat. Seitdem ist er auf allen Kleinkunstbühnen der Stadt zu sehen. Bleibenden Eindruck im Fernsehen hinterließen seine Auftritte bei der WDR-Cult-Comedysendung „NightWash“ und in den Kabarettsendungen „Mitternachtsspitzen“, „Neues aus der Anstalt“ und „Ottis Schlachthof“. Nuancenreiche Klangfacetten gewinnt Krämer seinem Klavierspiel ab, das mit seinen witzig-gescheiten Plaudereien über die Widrigkeiten des menschlichen Lebens eine untrennbare Verbindung eingeht. „Mit dem, was Krämer bisweilen in nur drei Minuten an geschliffenen Pointenkaskaden hervorsprudelt, füllen Kollegen ganze Programmhälften“, bescheinigten ihm Kritiker.