Zeitplan für den Innenstadtumbau wurde unterschritten

Burgdorfs Wirtschaftsförderer André Scholz: „Brauchen sicherlich eine Eingewöhnungsphase, bis sich alles wieder eingespielt hat.“ (Foto: Georg Bosse)

„Neue“ Marktstraße bietet (Spiel-)Räume für Handel und Gewerbe

BURGDORF. Pünktlich zum Verkaufsoffenen Sonntag in Burgdorf sind die Umbaumaßnahmen in der Innenstadt in weiten Teilen bereits abgeschlossen. Der ursprüngliche Zeitplan, der unter anderem von Asphaltierungsarbeiten auf den wichtigen Haupteinkaufsstraßen bis Anfang Oktober ausging, konnte damit deutlich unterschritten werden. Damit sind die Innenstadt und alle dort ansässigen Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen wieder ohne Einschränkungen erreichbar.
Der Beginn der Umbaumaßnahmen im März dieses Jahres hatte während der Bauzeit naturgemäß spürbare Veränderungen zur Folge, über die die Stadt so aktuell wie möglich durch achtzehn (Stand 35. Kalenderwoche) eigens hierfür herausgegebene Newsletter der Verwaltung regelmäßig informierte. Die Verkehrsführung wurde mehrfach den Erfordernissen der Baumaßnahme angepasst. Dies erforderte, sich regelmäßig über die aktuelle Entwicklung schlau zu machen. Vollsperrungen waren während der Umbauzeit nicht ganz zu vermeiden, konnten aber auf das absolut notwendige Minimum begrenzt werden. Die ausführlichen Informationen hierzu, unter anderem im MARKTSPIEGEL, waren dabei eine große Hilfe für alle Beteiligten und Betroffenen. Die fußläufige Erreichbarkeit der Geschäfte, beginnend mit der Nordseite in der „Unteren“ Marktstraße, war zwar stets gegeben, sie konnte aber in der Folge zeitweise nicht die gewohnte Qualität bieten. Nach Entfernung der alten Fahrbahndecke wurde schließlich die neue Fahrbahn im gesamten Bereich der alten B 188 und zugleich auch auf der „Oberen“ Marktstraße aufgebracht (der MARKTSPIEGEL berichtete).
„Die neu gestaltete Innenstadt wird durch die deutlich verbreiterten Fußgängerbereiche eine deutlich gesteigerte Aufenthalts- und Flanierqualität aufweisen. Zugleich besteht aber auch die Möglichkeit, diesen Teil des öffentlichen Raumes künftig vielfältiger als bislang zu gestalten, und zwar dauerhaft wie auch temporär. Dies gilt sowohl für die Stadt selber als auch für die Geschäftsanlieger. Nun sollte die Entwicklung in den kommenden Monaten beobachtet und eventuelle (Brenn-)Punkte nach einer angemessenen Eingewöhnungsphase gemeinschaftlich angegangen werden. Sicherlich wird sich das eine oder andere zunächst einspielen müssen“, so Burgdorfs Wirtschaftsförderer Andrè Scholz.
Die Einladung, den öffentlichen (Spiel-)Raum vor den Geschäften zu nutzen, steht. „Wie wir bereits feststellen konnten, wird hiervon schon von einigen Einzelhandelsgeschäften in der neu gestalteten Marktstraße, aber auch andernorts, vom Handel Gebrauch gemacht, ohne die Fläche allein für eine zusätzliche Warenpräsentation zu nutzen“, sagt Scholz.
Insofern können alle den kommenden Verkaufsoffenen Septembersonntag quasi als Auftaktveranstaltung für die Präsentation der „neuen“ Burgdorfer Innenstadt annehmen. In diesem Sinne: „Herzlich willkommen in Burgdorf - der Einzelhandel und die Stadt freuen sich auf Sie!“. Georg Bosse