Wohnformen für die ältere Generation

Aus den eigenen vier Wänden ins Pflegeheim?

BURGDORF (r/jk). Seit seiner Gründung setzt sich der Seniorenrat für die Schaffung alternativer Wohn- und Betreuungsformen für die ältere Generation in Burgdorf ein. Im Vergleich zu den Nachbarkommunen ist Burgdorf - bis auf den bescheidenen Ansatz in der Heiligenbeiler Str. - diesbezüglich „unterversorgt“. Das betrifft sowohl die betreuten Wohnformen in Geschossbauweise in bezahlbaren Miet- und Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe als auch die Möglichkeit des Neubaus bzw. Erwerbs barrierefreier Häuser mit entsprechend kleinen Grundstücks- und Wohnflächen.
In der Veranstaltung „Wohnformen für die ältere Generation“ am Donnerstag, 15. November, ab 15.00 Uhr im Ratssaal im Schloss, Spittaplatz 5, sollen die vorhandenen Pläne und sich abzeichnende Entwicklungen vorgestellt werden. Den Teilnehmern soll aber auch Gelegenheit gegeben werden, ihre Erwartungen an Wohnform, Raumbedarf usw. vorzutragen.
Folgende Themen und Projekte werden vorgestellt: Perspektiven des Wohnens mit Versorgungssicherheit (Jan-Hinrich Brinkmann, Stadtplanungsabteilung), Wohnprojekt „Q+ Eigenständig Wohnen-Gemeinsam Leben“ am Niedersachsenring (Michaela Gehl, Südheide e.G. Celle), Neubaugebiet „Nördlich Zilleweg“ (Imke Herbst, Stadtplanungsabteilung), Ostland Wohnen UMZU Heiligenbeiler Straße (Thomas Bella, Diakoniestation Burgdorf) und NIWOGE Wohnen mit Versorgungssicherheit Burgdorf Weststadt (Jaromir Remes, Architekt Eicklingen).
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.