Wie kam der Motor zum Fahrrad?

Walter Euhus führt durch die Fahrradausstellung. (Foto: VVV)

Führung mit Walter Euhus am 25. November

BURGDORF (r/jk). Welche verblüffenden Formen der Vereinigung zwischen einem Motor und einem Fahrrad realisierbar und welche ideenreichen Konstruktionen dabei entstanden sind, demonstriert die fahrradgeschichtliche Schau „Vom Hühnerschreck zum Schluchtenflitzer – wie das Fahrrad den Motor bekam und ein richtiges Motorrad werden wollte“ noch bis zum 2. Dezember in der KulturWerkStadt (Poststraße 2).
Walter Euhus, Leiter der Radfahrgalerie, lädt am Sonntag, 25. November, um 14.30 Uhr zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein. In seinem Verlauf gibt er einen komprimierten Überblick über die Entwicklungsgeschichte des motorisierten Fahrrades von seiner Geburtsstunde in den 1880er Jahren über den Höhepunkt seiner Beliebtheit in den 1950er und 1960er Jahren bis zu seiner langsamen Verdrängung durch das Automobil.
Unter den Exponaten stellt er die herausragendsten, motorisierten Fahrradmodelle vor. Zu ihnen zählt auch eine legendäre „Quickly“ aus dem Jahr 1958, die mit ihren Geschwistern früher als schnelles und günstiges motorbetriebenes Fortbewegungsmittel nahezu unverzichtbar im Nachkriegsdeutschland war und heute noch ein beliebtes Kult-Objekt unter den Moped-Nostalgikern ist.
Der Eintritt zu der ohne Voranmeldung angebotenen Führung ist frei.
Die KulturWerkStadt ist sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppen, die an einer Führung innerhalb der Woche interessiert sind, können sich an VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich (Tel. 05136 /1862) wenden.