Wichtige Punkte müssen in eigener Halle gesammelt werden

Mit kraftvollen Aktionen und Sprungwürfen will Maurice Herbold Tore für die HSG Burgwedel erzielen. (Foto: st)

HSG Burgwedel bereitet sich auf Heimspiel gegen TV Kirchzell vor

BURGWEDEL (st). In der 3.Liga Ost sortieren sich die Favoriten und die vermeintlichen Abstiegskandidaten langsam in ihren Tabellenregionen ein. Die Anfangsphase der Spielzeit 2016/2017 ist beendet und der erste aussagende Blick auf die Tabelle möglich. Allerdings ist es noch viel zu früh, von Entscheidungen zu sprechen, maximal ist eine leichte Tendenz zu erkennen. Für die HSG Burgwedel steht am kommenden Wochenende eine wichtige Partie auf dem Spielplan, denn die Spieler um Coach Jürgen Bätjer wollen mit einem Erfolg einen Sprung nach oben in der Tabelle machen.
Heimspiele müssen erfolgreich gestaltet werden. Das wird für die HSG Burgwedel ein entscheidender Faktor in dieser Saison sein. Deshalb wird die Mannschaft am Sonnabend, 8. Oktober, ab 19 Uhr gegen das Tabellenschlusslicht TV Kirchzell hochmotiviert ins Spiel gehen. Schon in den ersten Duellen in eigener Halle haben sie gezeigt, dass auch bei einem dezimierten Kader mit ihnen zu rechnen ist. Das soll im Spiel am Sonnabend bestätigt werden und ein doppelter Punktgewinn würde dem ganzen Team Auftrieb geben. Es folgen in den nächsten Wochen noch zwei weitere Heimspiele in Serie. Im Nachbarschaftsderby gegen die TSV Burgdorf II (14.Oktober) und gegen HC Elbflorenz (29.Oktober) sind weitere Punktgewinne realisierbar.
Gegen TV Kirchzell wird aber in der Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ volle Konzentration nötig sein, um einen hoffentlich ungefährdeten Sieg sicherzustellen. Die Gäste haben einen schwachen Start in die Serie hingelegt und stehen ohne Punktgewinn am Ende der Tabelle. Der Klassenerhalt ist für sie das Ziel und so werden sie in Burgwedel mit einer kämpferischen Einstellung auflaufen. Spielertrainer Andreas Kunz hofft auf einen Punktgewinn im Auswärtsspiel, ist sich aber der Schwere der Aufgabe bewusst.
Mit Lucas Bauer, Dennis Weit und Maximilian Gläser stehen torgefährliche Spieler im Kirchzeller Kader, aber auch die anderen Akteure können die HSG-Defensive in Schwierigkeiten bringen. Vorsicht vor dem vermeintlich schwächeren Gegner ist in jedem Fall angebracht, denn Nachlässigkeiten führen schnell zu einem Rückstand und der Gast könnte dann in Spiellaune geraten.
Die Spieler um Maurice Herbold müssen von Beginn an hellwach sein und sich in eigener Halle wie ein Favorit zeigen. Die Defensive wird, wie schon in den letzten Partien, eine wichtige Rolle spielen. Können die Kirchzeller hier zu Fehlern gezwungen werden, weil sie hohes Risiko gehen müssen, dann hat die HSG die Möglichkeit auf schnelle Gegenstöße und leichte Treffer. Dazu werden auch die Keeper Patrick Anders und Sven Mevissen ihren Beitrag mit guten Paraden beisteuern können.
In der Offensive ist Flexibilität gefragt. Die HSG-Angreifer sollten ihre Angriffe bis zu einer echten Torchance ausspielen und nicht zu schnell abschließen. Gelingt es die TV-Deckung unter Druck zu setzen und Lücken konsequent zu nutzen, dann sollte der Außenseiter mit einer Niederlage auf den Heimweg geschickt werden können. Zwei Pluspunkte würden zudem das Selbstvertrauen in die eigene Leistung für die anstehenden Heimspiele stärken.