Waldschule und Kindergarten erfolgreich gerettet

Die Einsatzlage wird besprochen. (Foto: Feuerwehr)

Traditionsübung des alten Löschbezirks in Ehlershausen

RAMLINGEN/EHLERSHAUSEN (r/jk). Die Traditionsübung des alten Löschbezirks der Ortsfeuerwehren Engensen, Thönse, Wettmar und Ramlingen-Ehlershausen ist am 30. September erfolgreich in Ehlershausen durchgeführt worden. Diese Feuerwehren bildeten bis zur Gebietsreform im Jahr 1974 einen Löschbezirk, die Zusammenarbeit wird über die Stadtgrenzen hinaus jährlich geübt, auch wenn der gemeinsame Einsatz im Realfall eher unwahrscheinlich sein dürfte.
Ziel der diesjährigen Übung war das Gelände der Waldschule und der Kindertagesstätte Ehlershausen. Angenommen wurde, dass sich ein Waldbrand westlich der Straße „Im Sonneneck“ entwickelt hat und der starke Wind das Feuer und die Funken in Richtung des Schulgeländes treibt.
Die ersten beiden eintreffenden Feuerwehren, Ramlingen-Ehlershausen und Engensen, bekamen den Auftrag, die Turnhalle bzw. das Gebäude des Kindergartens zu schützen, die nachfolgenden Feuerwehren, Thönse und Wettmar, mussten dann den entstanden Waldbrand bekämpfen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit drei Tanklöschfahrzeugen nach Ramlingen eingerichtet und im Zuge der Übung wurden annähernd 11.000 Liter Wasser transportiert.
Neben den 54 Einsatzkräften waren auch diverse Beobachter vor Ort, die sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren machen wollten: Lutz Philipps (1. Stadtrat Burgdorf), Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig, Brandschutzabschnittsleiter V Horst Holderith, Stadtbrandmeister Burgdorf Heinrich Schlumbohm, Stadtbrandmeister Burgwedel Ingo Motl, Ehrenstadtbrandmeister Burgdorf und Mitglied des Feuerwehrausschuss Alfred Brönnemann, Ehrenortsbrandmeister Engensen Heinz Krüger, Ehrenortsbrandmeister Ramlingen-Ehlershausen Karl-Heinz Blume und Hermann Könecke sowie die Ortsbrandmeister der Wehren Engensen, Thönse und Wettmar.
Im Anschluss an die Übung teilte Ortsbrandmeister Heinrich Könecke, der gleichzeitig auch Einsatzleiter bei der Übung war, mit, dass das Objekt „Turnhalle“ bereits seit mehr als einem Jahr im Fokus der Vorbereitungen stand und diese Wahl nicht auf die in den vergangenen Wochen einem Feuer zum Opfer gefallenen Turnhallen in Sehnde und Celle zurückzuführen sei.
Mit musikalischer Unterstützung durch den Musikzug fand die Übung nach einer gemeinsamen Vesper der Übenden und Beobachter ihr Ende.