Wachsen wie ein Baum – fünf Jahre Chor New Hymn

Der Chor New Hymn während des Jubiläumskonzerts. (Foto: Wolfgang Obst)

Musikalische Andacht vor über 200 Besuchern in St. Nikolaus

BURGDORF (r/jk). So wie die Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht die Angst aus dem Sinn, so wächst ein Licht in dir geborgen, die Kraft zum neuen Beginn. Dieser Refrain war der Beginn einer eindrucksvollen musikalischen Andacht vor über 200 Besuchern in der St. Nikolaus-Pfarrkirche aus Anlass des fünfjährigen Bestehens des Chores New Hymn.
Mit einem größeren Werk, einer musikalisch vorgetragene Andacht, einer modernen Messe mit Werken aus „Wie Feuer in der Nacht“ und „Lied vom Licht“ wagte sich der Chor erstmals in die Öffentlichkeit. Ausdrucks- und klangvoll begleitet von Nora Böker, Querflöte, und Ing Hüßler am Saxophon. Heribert Möller trug geistige Texte zu Blumen, Sonne, Regen und Wind und zur Umwelt vor. Sie passten gehaltvoll zum Thema „Wachsen wie ein Baum“, das der Anfang 2011 gegründete Chor auserwählt hatte.
„Das Bild eines Baumes, ist das Bild von der Kraft des Grün, das ihn umgibt. Er, der Baum hält Sturm, Blitz und Donner stand. Er, der Baum“, so Heribert Möller, „ist das Bild von uns in Gott. Halten auch wir allen Gefahren stand.“ In ihren Bann rissen die 32 Sängerinnen und Sänger die Zuhörer mit träumerischen Balladen, mitreißenden Rock-Songs und wunderbar anzuhörenden Arrangements – bezeichnet auch als Sacro-Pop. Sacro-Pop ist Teil der Kirchenmusik der Gegenwart, die von Jazz, Folklore, Beat und Popmusik beeinflusst wurde. Sacro steht dabei für „heilig“ und Pop als Abkürzung für „Populäre Musik“. „Sie haben mit uns ein Licht aufgehen lassen, eine musikalische Messe gefeiert und instrumentalen Klängen gelauscht“, so Jasmin Wander, die die Chorleitung hat, zum Abschluss eines eindrucksvollen Nachmittages. „Sie haben gehört, wie wir, der Chor, den Namen Gottes erheben, Gott darum bitten, uns mit Strömen lebendigen Wassers zu segnen, wie wir ihm für seine Erlösungstat am Kreuz danken und uns in seine Hände begeben. Wir haben die Liebe, die Gott gibt, besungen, gemeinsam unsere Füße auf weitem Raum gestellt und ihnen zu gesungen wie gut Versöhnung tut. Zum Ende unserer musikalischen Andacht wollen wir den Geist Gottes bitten, der Gemeinschaft erhält und uns mit ihm verbindet, bevor wir diesen Abend mit dem Segen Gottes beschließen.“ Und diesen spendete dann auch mit einem Dank an die wunderbare Natur, Pater Fidele.