VVV und Stadt Burgdorf präsentieren neues Weihnachts-Abo

Das Musical „Tot, aber glücklich – Lucky Stiff“ wird am 13. Mai 2016 Burgdorf aufgeführt. (Foto: TfN)

Attraktive Geschenkvariante für drei Gastspiele im Theater am Berliner Ring

BURGDORF (r/jk). Mit dem neuen Weihnachts-Abonnement präsentieren der VVV und die Stadt Burgdorf eine nicht alltägliche Geschenkidee für den Gabentisch am Heiligen Abend. Das bis zum 24. Dezember verfügbare Angebot ermöglicht den Beschenkten, bis zum Saisonende im Juni 2016 drei Gastspiele des Theaters für Niedersachsen im Theater am Berliner Ring zu besuchen.
Beim Abokauf besteht die Auswahl unter vier Bühnenstücken: „Romeo und Julia“ (Tragödie, 26. Februar 2016), „Fabian – der Gang vor die Hunde“ (Schauspiel, 22. April 2016), „Tot, aber glücklich – Lucky Stiff“ (Musical, 13. Mai 2016) und „Dantons Tod“ (Drama, 10. Juni 2016). Die Aufführungen beginnen jeweils freitags um 20.00 Uhr. Bereits um 19.30 Uhr sind die Zuschauer zu einer kostenlosen Einführung eingeladen. Der Preis beträgt für alle Sitzplätze 32,90 Euro (VVV-Mitglieder: 29,90 Euro). Das Weihnachts-Abo ist bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136/1862, buchbar.
William Shakespeares bekannteste Tragödie „Romeo und Julia“ widmet sich der wohl berühmtesten Liebesgeschichte des europäischen Theaters, die in ihrer leidenschaftlichen Intensität Generationen von Zuschauern faszinierte und berührte. Romeo Montague und Julia Capulet leben in der Stadt Verona und gehören Familien an, die seit Generationen miteinander verfeindet sind und die Liebesbeziehung des jungen Paares erbittert bekämpfen. Obwohl sie alles daran setzen, ihre Familien auszusöhnen, ist das tragische Ende der Geschichte nicht mehr aufzuhalten.
Dem Schauspiel „Fabian – der Gang vor die Hunde“ liegt ein Roman von Erich Kästner zugrunde. Dabei kommt es zu einer folgenschweren Begegnung im Berliner Nachtleben der 1930er Jahre. Ein Akademiker, der ein bescheidenes Leben als Werbetexter fristet, trifft auf eine junge Anwältin, die von einer Filmkarriere träumt. Beide verlieben sich ineinander. Doch als die ehrgeizige junge Frau einen Filmproduzenten trifft, der ihr beim erträumten Aufstieg behilflich sein könnte, verlässt sie ohne Zögern ihren mittlerweile arbeitslosen Freund. „Tot, aber glücklich! – Lucky Stiff“ ist eine temporeiche musikalische Boulevard-Komödie, die durch ihren makabren britischen Humor besticht. Der biedere Schuhverkäufer Harry Whitherspoon bricht aufgrund der Testamentsverfügung seines verstorbenen Onkels mit dessen Leichnam im Gepäck auf eine Reise nach Monte Carlo auf. Als Belohnung winkt eine hohe Erbschaft in Höhe von sechs Millionen Dollar. Am Urlaubsziel angekommen, gerät der Neffe in eine Reihe abenteuerlicher Verwicklungen, an denen zwei Frauen beteiligt sind, die ihm das Erbe streitig machen wollen.
Die Spielzeit endet mit Georg Büchners 1835 geschriebenem Drama „Dantons Tod“, in dem eine tragische Episode aus der Französischen Revolution den Kern der dramatischen Verwicklungen bildet. Zwei ehemals befreundete Revolutionsführer sind zu erbitterten Gegnern geworden. Nun steht Georges Danton, der einst die Schreckensherrschaft des sogenannten „Wohlfahrtsausschusses“ eingeführt hatte, selbst vor diesem Standgericht und muss um sein Leben fürchten. Für die Gefangennahme ist sein ehemaliger Freund Maximilian Robespierre verantwortlich, der den von ihm nur noch als Rivalen wahrgenommenen Danton mit allen Mitteln ausschalten will. Bei dem über Leben und Tod entscheidenden Tribunal kommt es zu einem der scharfzüngigsten Rededuelle der Weltliteratur.