VVV Burgdorf bietet zweimal grandioses Musiktheater

Giuseppe Verdis Aida ist am 21. Dezember im Staatstheater Braunschweig zu erleben. (Foto: VVV)

Besucherfahrten zum Staatstheater Braunschweig

BURGDORF (r/jk). Hochkarätigen Operngenuss bieten die jährlichen Besucherfahrten des VVV zum Staatstheater Braunschweig. Mit dem Bus geht es direkt von Burgdorf zur Spielstätte im Herzen der Löwenstadt Braunschweig. In der Spielzeit 2012/2013 setzt der VVV die beliebte Veranstaltungsreihe fort. Am Freitag, 21. Dezember, steht im Großen Haus des Staatstheaters Guiseppe Verdis tragische Oper „Aida“ auf dem Spielplan. Wolfgang Amadeus Mozarts komische Oper „Cosi fan tutte“ folgt am Sonnabend, 18. Mai 2013. Der Theaterbus fährt an beiden Veranstaltungstagen um 18.15 Uhr auf dem Schützenplatz (Kleiner Brückendamm) ab.
Jürgen Mollenhauer übernimmt die Reiseleitung. An einer Teilnahme interessierte Personen haben die Alternative, ein Doppel-Abo für beide Opernaufführungen zu Preisen zwischen 97 und 109 Euro oder Einzelkarten zu Preisen zwischen 53 und 57 Euro zu erwerben. VVV-Mitglieder erhalten erhebliche Ermäßigungen. Der Vorverkauf läuft bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136 – 1862. Wegen der beschränkten Sitzplatzanzahl im Bus steht nur ein limitiertes Kartenkontingent zur Verfügung. Eine rasche Mitfahrentscheidung ist angeraten.
Am 9. Oktober nächsten Jahres feiert Giuseppe Verdi seinen 200-jährigen Geburtstag. Als er am 24. Dezember 1871 seine monumentale Oper „Aida“ im Kairoer Opernhaus der Öffentlichkeit vorstellte, lag schon ein 32-jähriger Siegeszug über alle Opernbühnen der Welt hinter dem verehrten Maestro. Auch für sein 26. Bühnenwerk – die „Aida“ - wählte Verdi mit gewohnt sicherem Spürsinn ein packendes Libretto aus, dass ihn zu einem hinreißenden Musikdrama anregte. Im Mittelpunkt der Handlung steht die ausweglose Liebesgeschichte der äthiopischen Prinzessin Aida und des ägyptischen Heerführers Radames. Beide stehen auf verfeindeten Seiten. Als seine Gefangene begegnet sie dem Ägypter zum ersten Mal. Eine heftige Liebesaffäre bahnt sich an, deren Entdeckung den Tod der beiden Liebenden heraufbeschwört.
Sprühenden musikalischen Charme entwickelte Wolfgang Amadeus Mozart in seiner 1791 in italienischer Sprache uraufgeführten komischen Oper „So machen es alle oder Die Schule der Liebenden“ („Così fan tutte o sia La scuola degli amanti“). Sind die beiden Schwestern, in die sich zwei junge neapolitanische Offiziere verliebt haben, ihnen wirklich treu und werden sie allen erotischen Versuchungen in ihrer Abwesenheit widerstehen? Obwohl ein zynischer Adliger, dem sie begegnen, alle Frauen für treulos und wankelmütig hält, gehen sie mit ihm eine Wette ein, dass ihre Liebsten einen standhaften Charakter haben und keinen anderen Mann anschauen werden. In der Folge entwickelt sich ein heiteres Verwirrspiel, das die Treue der Frauen auf eine harte Probe stellt und sich zu einem Feuerwerk glänzender musikalischer Komik entwickelt.