Vortrag zur „Spirituellen Patientenverfügung“

Informationen am 24. Oktober im BMGH

BURGDORF (r/jk). Nach den Vorträgen zum Testament und zur Vorsorgevollmacht im BMGH erläutern die Referentinnen Manuela Fenske Mouanga, Ambulanter Hospizdienst, und Sabine Schäfer, Vorstand der Hospizstiftung und Rechtsanwältin, einen weiteren Aspekt, den es zu bedenken gilt:
Über die Patientenverfügung als schriftliche „Entscheidung im Voraus“ für den Fall, den eigenen Willen selbst nicht mehr äußern zu können, ist in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit viel gesprochen worden. Sie bezieht sich auf medizinische Behandlungsmaßnahmen und ärztliche Eingriffe in oben genannter Situation, meist im Hinblick auf lebensverlängernde oder –erhaltende Maßnahmen z.B. in der Sterbesituation. Der medizinische Aspekt ist jedoch im Leben wie im Sterben nur einer von vielen hinsichtlich des menschlichen Daseins. Wie können die sozialen, psychischen und seelsorgerlichen Seiten des menschlichen Lebens angemessen und sinnvoll berücksichtigt werden? Was muss dafür bedacht werden und wie können diese Überlegungen festgehalten werden?
Diesen und weiteren Fragen geht der Vortrag zum Thema „Spirituelle Patientenverfügung“ am Donnerstag, 24. Oktober, ab 19.00 Uhr im Kaminzimmer des Burgdorfer Mehrgenerationenhauses (BMGH), Gartenstraße 28, Burgdorf, nach.