Vom Großen Stern bis zum Schauburg-Kino

Bürgermeister Alfred Baxmann (rechts) im Gespräch mit Christel Hoffmann-Pilgrim. (Foto: Joachim Lührs)

Internationaler Museumstag am 21. Mai mit Sonderführung

BURGDORF (r/jk). In der KulturWerkStadt (Poststraße 2) ist bis zum Pfingstmontag, 5. Juni, die Ausstellung „Lieblingsorte in Burgdorf“ zu sehen. Gemeinsame Gastgeber sind der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf. Im Rahmen des 40. Internationalen Museumstages am Sonntag, 21. Mai, findet um 14.30 Uhr eine Sonderführung mit Anke Gehrke vom Ausstellungsteam statt. Der Eintritt ist frei.
32 Burgdorferinnen und Burgdorfer – darunter viele bekannte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben – haben sich von dem Fotografen Joachim Lührs an ihrem Lieblingsort ablichten lassen. Dabei sind viele sehenswerte Aufnahmen entstanden, die auf Schautafeln wiedergegeben werden.
Die Textbeiträge geben einen Einblick in den biografischen Hintergrund der beteiligten Personen und in die persönlichen Gründe für die jeweilige Auswahl des Lieblingsortes. Kurz gefasste Informationen über die Geschichte und Vorzüge der Lieblingsorte sowie Exponate aus ihrem Umfeld runden die Ausstellung ab. Die Bandbreite der präsentierten Plätze und Gebäude reicht vom Großen Stern im Burgdorfer Holz über einladende gastronomische Örtlichkeiten bis zur St. Pankratius-Kirche und dem Neuen Schauburg-Kino. Als bekannteste Burgdorfer sind Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und Bürgermeister Alfred Baxmann vertreten.
Am 21. Mai findet in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits der 40. Internationale Museumstag statt. Den weltweiten Aktionstag der Museen ruft der Internationale Museumsrat ICOM jährlich aus. Ziel der Aktivitäten an diesem Tag ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen und die Bedeutung der Museumsarbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu verdeutlichen. Zugleich sind die Besucher eingeladen, die reichen Schätze in den Museen zu erkunden und sich vom kreativen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter begeistern zu lassen.
Nach dem Besuch der KulturWerkStadt lohnt sich auch ein Streifzug durch das Stadtmuseum, in dessen Erdgeschoss die Fahrradausstellung „200 Jahre 2-Rad – Von der Laufmaschine zum Velomobil“ zu sehen ist. Im Obergeschoss werden die Besucher von den Mitgliedern des Freundeskreises „Hermann Hoffmanns »Sender Zitrone« e.V.“ empfangen, die dort eine Ausstellung über den Urvater der Radio-Comedy organisiert haben. Beide Museen sind samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.