Viele herausragende Köpfe sind in Burgdorf zu sehen

Stiftungs-Vorstand Dr. Marc Wellmann und SCENA-Vorsitzender Dr. Matthias Schorr (v. li.) zwischen den Bernhard Heiliger-Porträtköpfen in der Burgdorfer Magdalenenkapelle. (Foto: Georg Bosse)

Plastiken von Bernhard Heiliger in der Magdalenenkapelle

BURGDORF (gb). Zu den bedeutendsten Bildhauern in der deutschen Nachkriegszeit gehört der 1915 in Stettin geborene Bernhard Heiliger. 13 seiner eindrucksvollen Kopf-Skulpturen sind seit vergangenem Freitag in der Burgdorfer Magdalenenkapelle zu bewundern.
Die Ausstellung, die in einer Kooperation zwischen dem Kulturverein SCENA (Burgdorf) und der Bernhard-Heiliger-Stiftung (Berlin) zustande gekommen ist, kann noch bis zum Sonntag, 22. Juli, besichtigt werden.
Zur Eröffnung der Ausstellung in der Reihe „Kunst in der Kapelle“ waren neben dem SCENA-Vorsitzenden Dr. Matthias Schorr, rund 60 Kunstinteressierte sowie der Stiftungs-Vorstand und Stiefsohn Bernhard Heiligers, Dr. Marc Wellmann, erschienen. Für das musikalische Entree sorgte der irische Klarinettist Macdara O`Seireadain.
Unter den Porträtierten, die in Burgdorf zu sehen sind, befinden sich unter anderem der deutsche Architekt und Gründer der „Bauhauses“, Walter Gropius, der Regisseur und Schauspieler Ernst Schröder, der deutsche Philosoph Martin Heidegger sowie der Sozialdemokrat und Ex-Oberbürgermeister von Magdeburg und Berlin (West), Ernst Reuter. Diese Werke brachten Bernhard Heiliger († 1995) nicht nur große Anerkennung, sondern man feierte ihn auch als „Erneuerer des Porträts in der Plastik“.
Für diese ansehnliche Retrospektive hat die Magdalenenkapelle bis zum Ausstellungsende, 22. Juli, jeweils samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.