Uraufführung des „Burgdorfer Memorials“ bewegt und begeistert

Unter der Leitung von Martin Burzeya (l.) gestalteten die Sopranistinnen Ute Engelke und Juliane Dennert sowie das Göttinger Barockorchester und die Burgdorfer Kantorei (v.l.) eine konzertante Danksagung zum 200-jährigen Jubiläum der Burgdorfer St. Pankratiuskirche. (Foto: Georg Bosse)

Musikalische Danksagung an Wiederauferstehung der St. Pankratiuskirche

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Am vergangenen Samstagabend hat das mit Spannung erwartete Konzert anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Burgdorfer St. Pankratiuskirche stattgefunden. Spannung auch deshalb, weil das eigens zu diesem Anlass in Wort und Ton gesetzte „Burgdorfer Memorial“ des heimischen Komponisten Alfred Koerppen seine Uraufführung feierte.
Rund 400 Besucher erlebten diese musikalische Danksagung an den seinerzeitigen Wiederaufbau der St. Pankratiuskirche mit der Burgdorfer Kantorei und dem Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Martin Burzeya sowie mit den Gesangssolisten Ute Engelke (Sopran), Juliane Dennert (Sopran), Hans Christian Hinz (Bass) und Jörn Lindemann (Tenor). Den Auftakt machte das inbrünstige „Gloria“ von Antonio Vivaldi (1678-1741). Dem schloss sich Koerppens komponierte Erzählung des Kirchenbrandes von 1809 für Soli, Chor und Orchester an, die in der Vertonung des Psalm 98 (“Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder...“) ihren letztgültigen Höhepunkt hatte. Abschließend stimmten die Künstler das „Magnificat“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750) an.
Besser als mit diesem euphonischen Bogen zwischen den klassischen Stücken und dem uraufgeführten, zeitgenössischen Werk von Alfred Koerppen hätte man die Dankbarkeit und Freude über die Wiederauferstehung der St. Pankratiuskirche nicht ausdrücken können.