Unsere Dienstälteste steht vor einer neuen Herausforderung . . .

Mit Blumen, Dankeskarte und Geschenkgutscheinen verabschiedete jetzt MARKTSPIEGEL-Geschäftsführer Klaus Hoffmann (re.) Gisela Ihmann nach 27 Jahren Mitarbeit in Geschäftsstelle und Verlagssekretariat. (Foto: Walter Klinger)
Burgdorf: Medienhaus |

Gisela Ihmann nach 27 schnelllebigen Jahren im Medienhaus nun im Ruhestand

BURGDORF (kl). "Wenn es notwendig sein sollte, rufe ich natürlich gleich wieder an", versprach mit einem Augenzwinkern MARKTSPIEGEL-Geschäftsführer Klaus Hoffmann bei einer besonderen Verabschiedung im Medienhaus Marktstraße in Burgdorf. Und das war als ganz dickes Lob und zugleich als großer Dank gemeint: Noch drei Jahre über das eigentliche Renteneintrittsalter hinaus hat als mittlerweile dienstälteste Mitarbeiterin aller Geschäftsstellen unseres Verlages Gisela Ihmann am Kundentresen und im Wechsel auch im Verlagssekretariat in Burgdorf gearbeitet. Kurz nach Jahresbeginn hat sie nun ihren wohlverdienten Ruhestand begonnen.
Insgesamt 27 Jahre war die gelernte Bankkauffrau für unseren Verlag tätig. Während Politik und Arbeitgeberverbände noch darüber streiten, wie lange Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden sollen (Stichwort: Rente mit 63), ist zumindest in unserem Hause der Wert erfahrener Mitarbeiter/innen unumstritten, und das vor allem auch dank Gisela Ihmann.
Als bei ihren jüngere Kolleginnen mehrere Krankheitsfälle bilanziert werden mussten, sprang die vor drei Jahren just Verabschiedete wegen mehrerer Krankheitsfälle bei ihren jüngeren Kolleginnen noch einmal für weitere 36 Monate ein. Jahrzehntelange Erfahrung bei der Beratung für Klein- und Familienanzeigen oder der genauen Steuerung von Beilagen in exakt die gewünschten Zustellbezirke sind eben nur durch eigene Praxis zu ersetzen - und solche Einarbeitung dauert.
Viel von ihrem Wissen hat Gisela Ihmann deshalb auch an ihre Tochter Judith weitergegeben, die vor drei Jahren als ihre Nachfolgerin in unseren Verlag eintrat. Mutter und Tochter konnten so noch einige Jahre als Kolleginnen zusammenarbeiten.
Sohn und Tochter waren auch der Grund, warum Gisela Ihmann zum MARKTSPIEGEL wechselte, denn die örtliche Sparkasse kannte vor knapp drei Jahrzehnten noch keine vorübergehende Elternteilzeit. Von den handbearbeiteten Manuskripten bis zum heutigen integrierten digitalen Eingabe- und Abrechnungssystem hat Gisela Ihmann viele (verwaltungs-)technische Neuerungen mitvollzogen. Ein Korb voller Strickgarne von den Kolleginnen und für jedes Jahr länger als neuerliches Abschiedspräsent jeweils einen Burgdorfer Einkaufsgutschein wiesen jetzt auf die neuerliche Herausforderung: Die schnelllebige Tätigkeit im Medienhaus, bei welcher man (frau!) die Jahre angeblich kaum merkt, in den selbstbestimmten Ruhe-Stand umzusetzen . . .