„Üdvözöljük“ (Willkommen) in Uetze!

Eine Draisinenfahrt war etwas ganz besonderes für die ungarischen Gäste.

Ungarische Delegation aus der Partnergemeinde Balatongyörök zu Gast

VON DANA NOLL
UETZE. Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleitete die ungarische Delegation aus Balatongyörök am vergangenen Wochenende auf ihrem Besuch in der Partnergemeinde Uetze. Schönes Wetter sind die Ungarn bereits aus der Heimat gewohnt, denn Balatongyörök liegt am Nordwestufer des Plattensees und zählt zu den sonnenreichsten Ecken des Landes.
Uetze pflegt die Partnerschaft – mittlerweile auch Freundschaft – mit zwei Partnerkommunen: Seit September 1990 mit der Stadt Frohburg und seit 2004 mit Balatongyörök. Neben Kontakten sollen vor allem neue Impulse für Kultur-, Gemeinschafts- und Wirtschaftsleben daraus erwachsen.
Unter diesem Gesichtspunkt hat die Gemeindeverwaltung ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, dass der achtköpfigen Delegation rund um Bürgermeister Róbert Biró einen vielfältigen Einblick in die Gemeinde Uetze gewährte.
„Das Programm ist ganz super und sehr interessant. Wir wurden sehr freundlich empfangen und nett begrüßt“, lobte Biró. Bereits zum dritten Mal war er zu Gast in Uetze und bemerkte, dass sich „seit seinem letzten Besuch im Jahr 2013 schon einiges verändert hat“. Dazu zählte beispielsweise auch das Familienhaus, das am Samstagnachmittag besucht wurde. Weiterhin standen der Besuch der beiden Freibäder Uetze (im Umbau) und Hänigsen auf dem Programm sowie die Besichtigung der Hänigser Teerkuhlen.
Am Freitagvormittag wurden die Gäste offiziell im Rathaus empfangen. Gemeindebürgermeister Werner Backeberg erklärte, „dass die Partnerschaft auch der Völkerverständigung dienen soll.“
Danach ging es zum Bioland-Hof Stolze in Schwüblingsen. Zum Nachmittag wurde Fertigrasen Farm Winkel in Katensen besucht sowie die Flüchtlingsunterkunft in Uetze bevor es ins Pferdeparadies Dedenhausen ging.
Einer der Höhepunkte war sicherlich auch die Draisinen-Fahrt, die das Samstags-Programm am Morgen eröffnete. Der 1. Vorsitzende der Kalibahn, Joachim Leiner, begrüßte die Gäste und gab ihnen einen kurzen Einblick in die Geschichte des stillgelegten Werkes sowie des Vereins. Dann schickte er die Gäste mit einem „Glück auf!“ oder auf ungarisch „Jó szerencsét“ auf die Strecke. Etwa fünf Kilometer ging es in den fünf Draisinen in Richtung Wathlingen und wieder zurück. Ein Riesenspass für die etwa zwanzig Teilnehmer und ein gelungener Vormittag, der in einem gemeinsamen und gemütlichen Grillen seinen Abschluss fand.