TSV Altenholz soll mit einer Niederlage abreisen

Erik Gülzow von der TS Großburgwedel hofft im Heimspiel gegen TSV Altenholz auf einen Erfolg. (Foto: st)

TSG will die Handballfans im letzten Heimspiel begeistern

BURGWEDEL (st). Endspurt in der 3. Liga für die Turnerschaft Großburgwedel. In den letzten beiden Spielen der Saison 2015/2016 stehen für die Handballer um Trainer Jürgen Bätjer noch ein Heimspiel gegen TSV Altenholz und ein Auswärtsspiel beim VfL Potsdam auf dem Spielplan. Mit guten Leistungen wollen sich die TSGer von ihren Fans und von einer durchwachsenen Spielzeit verabschieden, um dann gestärkt und mit Zuversicht in die Handballpause zu gehen und den Blick auf die erst Ende August beginnende neue Serie zu richten.
Bis zum Blick in die Zukunft und der Beurteilung der zu Ende gehenden Serie stehen aber noch zwei Aufgaben bevor und die wollen Kay Behnke und seine Mitspieler gut meistern. Das Heimspiel gegen den TSV Altenholz wird am Sonnabend, 23. April, um 19 Uhr in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ angepfiffen. Eine gute Gelegenheit, um zwei Pluspunkte einzuspielen und vor dem abschließenden Duell in Potsdam den bisherigen 10. Platz zu sichern.
Der Tabellenplatz 9 ist leider nur noch theoretisch realisierbar, der würde in dieser Spielzeit in der Staffel Nord für die Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes in der nächsten Saison ausreichen. Neben den Teams aus der ersten und zweiten Bundesliga und den Pokalsiegern der Länder sind die jeweils sechs besten Teams aus den vier Staffeln der 3. Ligen im Pokal startberechtigt. Allerdings nur jeweils eine Mannschaft pro Verein und da in der 3. Liga Nord mit dem SC Magdeburg II, der SG Flensburg/Handewitt II und der TSV Burgdorf II drei Reserveteams auf einem Pokalplatz stehen, rücken die Teams auf den Plätzen 7-9 nach. Nach der 24:28-Niederlage beim Oranienburger HC hat die TSG aber vier Punkte Rückstand auf diesen Platz und damit nur noch geringe Chancen für die Qualifikation.
Der TSV Altenholz ist in dieser Saison nicht so leistungsstark, ging durch viele Höhen und Tiefen und konnte den Klassenerhalt erst spät sicherstellen. Aber die Mannschaft kann durchaus über sich hinauswachsen und ist in der Lage jede Mannschaft der Liga zu bezwingen. Das bekamen auch die Großburgwedeler zu spüren. Im Hinspiel Anfang Dezember letzten Jahres quittierten sie ein 26:35-Niederlage und hatten in der Nähe von Kiel keine Chance. Das soll sich am Sonnabend grundlegend ändern.
Altenholz ist die Ausbildungsmannschaft des THW Kiel und stellt immer wieder junge Talente für die Bundesliga bereit, allerdings haben diese es schwer, sich gegen die Cracks aus der Eliteliga durchzusetzen. Die TSG wird sich auf eine junge Mannschaft einstellen müssen, die immer Vollgas gibt, besonders bei schnellen Gegenstößen gefährlich ist und gerade auswärts zu den besseren Teams der Liga gehört.
Für die Bätjer-Schützlinge steht also eine schweißtreibende Arbeitseinheit bevor. Die Mannschaft will sich aber mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden, nochmal begeistern und damit Werbung in eigener Sache und für die nächste Spielzeit machen. Wenn sich Erik Gülzow und seine Mitspieler an die Trainertaktik halten, ihre Qualitäten ausspielen und von Beginn an konzentriert in die Begegnung gehen, dann sollte Altenholz schnell in Rückstand geraten. Kampfkraft und ein stabile Abwehrleistung gehören aber genauso dazu, wie wenig technische Fehler im Aufbauspiel und eine gute Verwertung der Chancen vor dem gegnerischen Tor.