TSG gastiert beim Spitzenreiter Potsdam

Yannik Schilling im Flug zum Torerfolg – er will mit der TSV Burgdorf II beim VfL Fredenbeck punkten. (Foto: Holger Staab)

TSV Burgdorf II will beim VfL Fredenbeck zurück in die Erfolgsspur

ALTKREIS (hs). Am vorletzten Spieltag des Jahres 2012 erwarten die Altkreisvertreter in der 3.Handballliga und in der Oberliga jeweils schwere Auswärtsbegegnungen. Und müssen weite Reisen in Kauf nehmen. Die Turnerschaft Großburgwedel muss beim 1.VfL Potsdam antreten, die TSV Burgdorf II reist zum VfL Fredenbeck und der Lehrter SV gastiert bei der HG Rosdorf-Grone. Nur in der Jugendbundesliga kommt die TSV Burgdorf ohne eine weite Anreise aus und kann im Heimspiel gegen die SG Lichtenrade/Preussen Berlin einen wichtigen Erfolg verbuchen.
Für die TS Großburgwedel wird die Fahrt in Richtung Hauptstadt nicht nur wegen der Anreise beschwerlich werden. Auch der Gegner am Sonntag, 9.Dezember, ab 16 Uhr wird ihnen schon eine überdurchschnittliche Leistung abverlangen, um überhaupt in die Nähe eines Punktgewinnes zu kommen. Der Spitzenreiter 1.VfL Potsdam geht als eindeutiger Favorit ins Spiel und will die Chance auf den Wiederaufstieg mit einem Sieg gegen die TSG wahren. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Bätjer werden sich aber nicht verstecken und müssen ihre Auswärtsschwäche ablegen, sonst gibt es eine deklassierende Niederlage.
Die Potsdamer haben sich nach dem Abstieg aus der 2.Liga gefangen und mit Rückraumspieler Alexander Auerbach und Torwart Jürgen Suppanschitz gezielt verstärkt. Daneben setzen sie auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern, wie Kreisläufer Alexander Urban oder Spielmacher Stephan Mellack und jungen Talenten, wie Rückraumspieler Paul Jordan oder Kreisläufer Florian Takev. Das Spitzenteam aus Potsdam ist nicht unbezwingbar, das haben die bisherigen Saisonspiele gezeigt, aber die Burgwedeler haben nur eine Chance, wenn sie in Angriff und Abwehr eine disziplinierte Vorstellung abrufen können und im Abschluss auch eine wenig Glück haben.
Die TSV Burgdorf II sollte von der Entwicklung, die das Team um Coach Sven Lakenmacher gemacht hat, am Sonnabend, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr beim VfL Fredenbeck einen doppelten Punktgewinn erzielen können. Leider fehlt dem Aufsteiger noch die Konstanz in den Leistungen, aber das sollte dieser jungen Mannschaft zugestanden werden. So sind auch einige unglückliche Punktverluste zu erklären. Insgesamt stellt die TSV aber eine in der 3.Liga konkurrenzfähige Mannschaft, die jeden Gegner schlagen kann.
Zuletzt konnte die Bundesligareserve beim 1.VfL Potsdam nicht mithalten und unterlag mit 30:37-Toren. Am kommenden Wochenende soll aber ein Sieg in Fredenbeck gelingen. Der Gastgeber hat aber mit dem ehemaligen Burgdorfer Maciek Tluczynski einen wichtigen Torschützen und Spielmacher im Kader. Auf ihn werden die Spieler um Hendrik Pollex besonders achten müssen. Auch die anderen Akteure des VfL dürfen nicht unbewacht bleiben. Die aus vielen Eigengewächsen bestehenden VfLer haben gerade in der Geestlandhalle in Fredenbeck bereits einige Favoriten wie zum Beispiel den SV Beckdorf (34:27) mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Mit dem gesicherten Mittelfeldplatz im Rücken hat der VfL in eigener Halle nichts zu verlieren und so wird die TSV schon eine Klasseleistung abliefern müssen, um auf der Rückfahrt einen Sieg feiern zu können.
Auf dem Spielplan der Oberliga Nord steht für den Lehrter SV keine leichte Aufgabe für das Wochenende bevor. Am Sonnabend reist das Team um Trainer Lutz Ewert zur HG Rosdorf-Grone. Ab 18.30 Uhr will die Mannschaft aggressiv in die Zweikämpfe gehen und sich auch von Attacken des Gastgebers nicht abschrecken lassen. In der vergangenen Saison sicherten sich die Lehrter gegen denselben Gegner zwei klare Siege mit 33:22- und 30:26-Toren. Das soll auch in dieser Spielzeit gelingen. Mit engagiertem Defensivspiel und treffsicheren Rückraumspielern könnten in der Sporthalle Rosdorf Leonardo Meomartino und seinen Mitspieler zumindest der erste Erfolg gelingen.
Im Heimspiel gegen die SG Lichtenrade/Preussen Berlin fordert Trainer Heidmar Felixson von der A-Jugend der TSV Burgdorf einen Sieg. Am Sonntag, 9. Dezember, ab 14 Uhr stellt sich die Frage, ob die TSV das Ziel, mindestens Platz 6, weiter festigen kann. Die Gäste aus Berlin stehen hinter der TSV und sollten auf Distanz gehalten werden. Dazu müssen Torwart Daniel Densky und seine Vorderleute aber viel investieren und von Beginn an bereit sein, den Kampf aufnehmen und die Chancen in Treffer umwandeln.
Eigentlich aussichtslos für einen Punktgewinn fahren die Frauen der TSV Burgdorf am Sonnabend zum Auswärtsspiel in der Oberliga zur HSG Badenstedt. Ab 18 Uhr ist der Spitzenreiter haushoher Favorit und es wird für die TSV wohl nur darum gehen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Das trifft auf TuS Altwarmbüchen nicht zu. Die Frauen um Coach Mathias Kistner wollen in der Oberliga am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen MTV Post Eintracht Celle einen Erfolg schaffen.