Traditioneller Martinsumzug der Burgdorfer Kirchen

Zur schönen Überraschung aller Andachtsteilnehmer ritt dieses Jahr erstmals auch der Heilige Martin in die St. Pankratiuskirche ein. (Foto: Georg Bosse)

Zu ersten Mal auch der Heilige Martin samt Pferd im St. Pankratius-Gotteshaus

BURGDORF (gb). Zu den Bräuchen, die in Mitteleuropa rund um den Heiligen Martin gepflegt werden, gehören unter anderem das Martinssingen und sowie der Martinsumzug, der in Burgdorf traditionell als Sternmarsch von den Treffpunkten Paulus-Gemeindezentrum (Süd), Gemeindehaus „Lippoldstraße“ (West), Evangelischer Kindergarten „Fröbelweg“ (Nord) und katholische St. Nikolauskirche (Ost) aus, auf den zentralen Spittaplatz mit seinem „Wicken Thies“-Brunnen zur St.-Pankratiuskirche führt. Der Umzug, begleitet von Bläsern des Burgdorfer Fanfarencorps „Wikinger“, Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und jungen Pfadfindern wurde auch am zurückliegenden 11. November wieder am Born von Sankt Martin auf seinem Pferd (Maximilian Fynn Könecke auf „Goldie) sitzend erwartet.
Nachdem das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ verklungen war, stand das gerade abnehmende Nachtgestirn tatsächlich prall und rund am Himmel und schaute auf die Menge herab, die anschließend zur ökumenischen Andacht in die Pankratiuskirche einzog. Und zum ersten Mal überhaupt folgte ihnen dann auch Bischof Martin samt Pferd in das Gotteshaus, wo die katholische Gemeindereferentin Andrea Oppermann und Pastor Wolfgang Thon-Breuker den zahlreich Anwesenden die Geschichte von „Sankt Martin“ anschaulich erzählten und darstellten.