THW zeichnet Einsatzfreude und technisches Können aus

Für besondere Verdienste um die Entwicklung des THW wurden Konstantin Völkers, Jörg Schluckebier-Risse und Tobias Dippe (v. li.) von Ralph Dunger (re.) mit entsprechenden Urkunden geehrt. (Foto: Georg Bosse)

32 aktive Helfer leisteten im vergangenen Jahr 9.865 Einsatz- und Dienststunden

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Man sei keine Konkurrenten, sondern gute Nachbarn, so Burgdorfs Ortsbrandmeister Peter Twesten auf der jüngsten Jahresabschlussversammlung des örtlichen Technischen Hilfswerks (THW). Und der Leiter der Burgdorfer Polizeiinspektion (PI), Jürgen Graver, setzte hinzu, dass sich die THW-Helfer durch Einsatzfreude und technisches Können auszeichneten.
Hinzu kämen Kameradschaft, Loyalität und Verlässlichkeit sowie die Achtung im Umgang mit anderen Menschen, zollte der Polizeichef dem THW in seinem Grußwort großen Respekt. Diese anerkennenden Wortbeiträge kamen beim derzeit kommissarisch amtierenden THW-Ortsbeauftragten Andreas Gratz wohltuend an, der darüber hinaus auch Burgdorfs stellvertretende Bürgermeisterin Simone Heller, den VVV-Vorsitzenden Karl-Ludwig Schrader und Lutz Schnellert von der Reservistenkameradschaft sowie den THW-Landesbeauftragten Ralph Dunger (Hannover) in der Unterkunft „Vor dem Celler Tor“ begrüßen konnte.
Die Ausführungen zu den Einsätzen und geleisteten Diensten im zurückliegenden Jahr überließ Gratz Zugführer Swen Würriehausen. An 228 Diensttagen hatten die freiwilligen THW-Helfer 533 Aktivitäten absolviert. Darunter die Unterstützungseinsätze für die Feuerwehren bei einem Strohballenbrand in Isernhagen und beim Brand der Sporthalle in Heeßel. „Darüber hinaus haben wir 14 Veranstaltungen, wie beispielshalber das Burgdorfer Radrennen (City-Night), das Stadtfest „Oktobermarkt“, das Rasenmäher-Rennen in Thönse sowie das „Dreschefest“ in Schillerslage abgearbeitet“, wurde Würriehausen deutlicher. Insgesamt kamen 2011 für die 32 aktiven THW-Helfer bei fünf Einsätzen sowie weiteren arbeitstechnischen und ausbildungstechnischen Tätigkeiten rund 9.865 ehrenamtliche Dienststunden zusammen. Im Lichte dieser vorgetragenen Fakten sagte Simone Heller, dass es an der Politik sei, das Ehrenamt in Deutschland gesellschaftlich zu erhalten: „Sie leisten einen wertvollen Beitrag und sind nicht mehr weg zu denken.“
Dem THW-Landesbeauftragten Ralph Dunger war es vorbehalten, Ehrungen und Auszeichnungen vorzunehmen. Für besonders überdurchschnittliches Engagement im Jugendbereich wurde Manuel Eibel geehrt. Jörg Schluckebier-Risse, Konstantin Völkers und Tobias Dippe haben sich übers übliche Maß hinaus fleißig und einsatzfreudig gezeigt. Dafür erhielten sie das THW-Helferabzeichen in „Gold“. „Gold“, aber mit Kranz, gab es anschließend für den aktuellen Ortsbeauftragten Andreas Gratz. Seit 50 Jahren ist Kurt Kemmler dem THW Burgdorf verbunden. Dafür wurde er mit einer organisationsblau gerahmten Ehrenurkunde ausgezeichnet. „Wir müssen immer auf den Fall der Fälle vorbereitet sein. Denn das THW ist im Netzwerk ein „Zahnrad“, um Sicherheit und Ordnung herzustellen“, unterstrich Ralph Dunger die Bedeutung der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation.